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Archiveintrag

01.05.08 00:00 Veranstaltung allg.

"40 Jahre danach – bewegende Ereignisse im Jahr 1968 in Paris, Prag, Berlin..."

Der Verein der Klosterscheune Zehdenick „Kulturlandschaft Brandenburg Nord e.V.“ möchte eine Veranstaltungsserie von Mai – Oktober 2008 dem geschichtsträchtigen Jahr 1968 widmen.

Das Thema der Veranstaltungsreihe lautet:

"40 Jahre danach – bewegende Ereignisse im Jahr 1968 in Paris, Prag, Berlin..."

In den Veranstaltungen soll es um die Ereignisse des Jahres 1968 und deren Bedeutung für die Entwicklung der Demokratie in West- und Osteuropa gehen.

Beginnen möchten wir mit den Studentenprotesten in der Bundesrepublik Deutschland, die Mitte 1967 mit dem Tod von Benno Ohnesorg begannen und 1968  das ganze Land erfassten. Hieraus entwickelte sich die so genannte „68er Bewegung“ mit APO, Friedensbewegung, Anti-Atomkraft, Frauenrechtsbewegung, RAF und Alternative Listen bis zu den Grünen. Dann werden die Studentenproteste Anfang März 1968 in Frankreich an der Universität „Nanterre“, der „Sorbonne“ Universität in Paris und der Generalstreik am 18.05.1968, der ganz Frankreich lahm legte reflektiert. Der historische Blick soll aber auch auf Länder des ehemaligem Ostblocks gerichtet werden, auf die Tschechoslowakei, Polen auf Ungarn und auf die DDR (bis nach Zehdenick). Der „Prager Frühling 1968“, der als Hoffnungsträger für viele Ostblock- Länder den Versuch eines „Sozialismus mit menschlichen Antlitz“ darstellte, scheiterte. Er wurde im Sommer 1968 von den Panzern des Warschauer Paktes gewaltsam beendet. Eine Buchvorstellung und Diskussion über das Jahr 1968 in der DDR  und speziell auch in Zehdenick soll die Veranstaltungsreihe abrunden.
Neben Lesungen, Vorträgen und Diskussionen wird es in dieser Zeit  Filme und Konzerte, die zum Thema 1968 Aussagen treffen, in der Klosterscheune Zehdenick geben.
Die KÜNSTE als avantgardistischer Motor und Wegbereiter dieser Zeit werden ebenfalls reflektiert. Wir denken da beispielsweise an die Pop-Kultur in England, die Hippie – Bewegung (Woodstock) in den USA, und an die Friedensbewegung (ausgehend von den Anti-Vietnam Protesten).    

Es ist uns gelungen, kompetente Partner, Persönlichkeiten und Referenten für unser Vorhaben zu gewinnen.

Das sind u.a.: die Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn/Berlin, das Institut für Zeitgeschichte Berlin/München, das Tschechische und Slowakische Zentrum Berlin, Instituts Francais Berlin, die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg, das Ungarische Kulturinstitut Berlin, das Polnische Institut Berlin, die Landeszentrale für politische Bildung Potsdam, Prof. Dr. Hermann Wentker vom Institut für Zeitgeschichte Berlin, Frau Dr. Sabine von Oppeln von der Freien Universität Berlin  und viele andere.

www.bpb.de