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Archiveintrag

03.10.11 19:30 Konzert

Keller ´s <10> / Schweiz

Die 10 köpfige Marching Band mit Blues Spirit, Jazz und Polka …

Reto Anneler (as,ss, fl), Rafael Schilt (ts, bcl), Adrian Pflugshaupt (bs, bcl), Dave Blaser (tp, flh), Mats Spillmann (tp, flh), Bernhard Bamert (tb), Fabian Beck (b-tb, Tuba), Peter Zihlmann (p, rhodes), Peter Gossweiler (b), Marius Peyer (dr), Beat Keller (comp., Dirigieren)

Beat Keller ist ein umtriebiger und hellwacher Musiker. Man erwischt ihn meistens auf dem Sprung. Seit Anfang 2010 pendelt er z.B. zwischen seiner Komponistentätigkeit plus Auftrags-komposition mit der Bigband des NDR (Norddeutscher Rundfunk) und seinen Konzerten in der Schweiz. Im Gegensatz dazu haben seine phänomenalen Orchesterwerke eine geradezu konsequente Geradlinigkeit. Mit exzellent eingespielten und auf solistischem Höchstniveau agierenden Gruppenmitgliedern, die teilweise parallel dazu in kleineren Formationen traumwandlerisch zusammen gefunden haben, kreiert Beat Keller eine Art imaginären Jazz im Spannungsfeld von hoch emotionalem New-Orleans-Flair und komplexer Form. Das Markenzeichen der Musik von Beat Keller ist die Duplizität von auf der einen Seite weiter gedachter tanzbarer Straßenmusik einer Marching- Band und auf der anderen Seite kammermusikalisch-avantgard-istischer Jazzraffinesse mit größtmöglichem Dialog- und Diskursmaterial. Für mich kommt die Musik lässig im „nostalgischen“ Breitwandfilmformat/ Cinemascope (DAS SIND DIE FILME MIT DEN DICKEN SCHWARZEN BALKEN!) der 50er und 60er Jahre daher. Aber die Soundstrukturen und Rhythmusfiguren haben die Schärfe aktueller digitaler HD-Techniken. Treibende Bläsersätze sorgen für das Fundament opulenter aber glasklar fokussierter Solis. Dialogisch werden die musikalischen Argumente in größtmöglicher Freiheit ausgetauscht. Die Grooves sind oft stakkato artig und irdigschwer, den darüber entstehenden Raum füllen die Bläser mit schwarzem bluesigem Spirit. Die Anleihen der Kompositionen reichen vom südländischen Bolero, klassischer Fugentechnik, Freejazz bis hin zu moderner Rockmetrik. Beat Kellers musikalischer Kosmos führt durch seine unbekümmerte Leichtigkeit der neuartigen Verknüpfung bekannter „Klischees“ wahrhaft in neue Soundsphären.

Pressestimmen:
"Die Experimente sind allesamt von Beat Keller ausgeheckt, und umgesetzt werden sie mithilfe einer halben Big Band sieben Bläser und eine fast vollständige Rhythmussektion). Dieses Instrumentarium setzt Keller
in jeder Hinsicht mutig und frisch ein, und die durchwegs jungen Musiker haben weder Berührungsängste, noch setzen sie ihre Experimentierfreu-digkeit effekthascherisch um ... Es ist sowohl der Leitung Kellers als auch der trefflichen Wahl der Mitspieler zu verdanken, dass Ruhe und Reife trotz allem hörbar bleiben, was die Irrfahrt noch glaubhafter erscheinen lässt.
Sehr hörenswert." Jazz n´more
"An excellent debut from an ambitious writer."
AllAboutJazz
"He's convened a well-drilled and competent ensemble that handles everything he gives it with elegance, aplomb and evident pleasure. Keller's ‹10› is a promising debut."
DownBeat Magazine
www.myspace.com/kellerbeat

In freundlicher Zusammenarbeit mit der Agentur
Fischermann Köln.  www.agentur-fischermann.de

Eintrittspreis: telefonische Auskunft

Karten auch erhältlich beim Fremdenverkehrsbüro Telf.: 03307 / 2877