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07.09.18 19:30 Lesung

Lesung mit OL zur aktuellen Ausstellung.„Cartoons und Zeichnungen“

Forelle Grau - Die Geschichte von OL

OL (bürgerlich Olaf Schwarzbach) ist Teil der kreativen Untergrundszene von Ostberlin. Sie warten auf die Ausreise, machen das Beste aus ihrer Zeit. Sie haben kaum Perspektiven, wenig Respekt und führen ein lustvolles Leben. Mit sechzehn hat er zum ersten Mal Kontakt zur Staatssicherheit, die ihn fortan Forelle nennt - vielleicht wegen seines Nachnamens, vielleicht weil seine Persönlichkeit so schillernd ist wie eine Regenbogenforelle. Als die Stasi während der Durchsuchung einer Wohnungsausstellung Kopien seiner systemkritischen Comics findet, verbrennt er die Originalzeichnungen und flieht.
Eigentlich wollte er nie in den Westen. Direkt und ohne Eitelkeit erzählt OL seine ganz persönliche tragikomische Ost-West-Geschichte - weil er genervt ist von Erzählungen und Mythen über den Osten, die so gar nicht seinen Erinnerungen entsprechen, und vieles sieht er anders. Vor allem mit einer großen Portion Humor und Selbstironie.

Presse:

SWR2 Tandem
»Das Buch beschreibt sehr schön diesen langsamen Untergang der DDR und wie es immer schlimmer wurde und auch immer mehr Freunde und Bekannte den Ausreiseantrag stellten und dann auch weg waren.«
Süddeutsche Zeitung
»'Forelle Grau' ist die Geschichte eines Jungen, der nicht deshalb zum Zielobjekt wird, weil er den Staat ablehnt, sondern weil der Staat seine Lebensweise nicht billigt. [...] Die Spitzelprosa ist die amtliche Beglaubigung von OLs eigenen, im Lauf der Zeit naturgemäß unscharf gewordenen Erinnerungen. Das Gedächtnis ist kein verlässliches Archiv, jedenfalls nicht so zuverlässig wie die Stasi-Unterlagen-Behörde.«
der stacheldraht
»Das Lektorat Katja Lange-Müllers war dem Text sicher zuträglich und darf als heimliches Gütesiegel angesehen werden. Eines der besten Bücher über die DDR – Chapeau, OL!«
rbb Fernsehen "Stilbruch"
»Olaf Schwarzbach, besser bekannt unter seinem Kürzel OL, ist Berlins Chefhumorist und einer der bekanntesten Cartoonisten Deutschlands.«
rbb radio eins 
»Das Buch hat es in sich. Es erzählt vom frühen Tod der Mutter, dem anarchischen Erwachsenwerden in der DDR und von der Flucht in den Westen.«
WDR 5 "Neugier genügt"
»Was OL beschreibt, ist ein Leben in einem muffigen, humorlosen Staat. Ohne große Pose, eher lakonisch ist sein Stil auch dann, wenn er schildert, wie er immer wieder aneckte und zunehmend bewusst aus der Reihe tanzte. Er vermittelt den Eindruck, dass der Protest eher einem inneren Impuls entsprang, einem Frust und Trotz, auch dem Spaß am Widerstand und weniger irgendwelchen großartigen Idealen oder einem tiefer empfundenen Leiden an den Zuständen.“«
flux fm
»Die Cartoons von OL sind bekannt aus Zeitungen wie Die Zeit, Der Tagesspiegel, Berliner Zeitung und Jungle World. Gleich 2 neue Werke hat er in der Röhre: Die Cartoonsammlung 'Cosmoprolet: Ein Mann räumt auf' und das biografische 'Forelle Grau', dort erzählt Olaf Schwarzbach seine persönliche Geschichte zwischen den beiden deutschen Staaten.«
Deutschlandradio Kultur "Kompressor"
»Er ist einer der profiliertesten Karikaturisten in Deutschland: OL. Jetzt hat Olaf Schwarzbach seine Autobiografie geschrieben - und präsentiert einen ganz eigenen Blick auf die DDR.«
rbb Kulturradio
»Nun hat er eine Autobiografie über die ersten 25 Jahre seines Lebens vorgelegt: darüber, wie er in der DDR aufgewachsen ist und sich in der kreativen Untergrundszene von Ost-Berlin rumgetrieben hat.«
Der Tagesspiegel
»Denn OL […] hat einen trockenen Humor, mit dem er auch tragische Episoden zu einem unterhaltsamen Leseerlebnis macht.«

https://www.piper.de/buecher/forelle-grau-isbn-978-3-8270-7689-2-ebook

 

Eintrittspreis: telefonische Auskunft

Karten auch erhältlich beim Fremdenverkehrsbüro Telef. 03307 /2877