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„MOHAMED UND ANNA“ Eine muslimisch – jüdische Geschichte, Film im Gespräch

MOHAMED UND ANNA

Am Vorabend  des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus in Deutschland – 27. Januar 2019!

Das Jüdische Film Festival Berlin & Brandenburg zeigt und diskutiert in Zusammenarbeit mit der Klosterscheune Zehdenick, mit Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 8 und Erwachsenen (abends) am 25. Januar 2019 den Dokumentarfilm Mohamed und Anna.

2017 / Dokumentarfilm / 45 min.

Erscheinungsdatum: 10. Juli 2017 (Ersterscheinung),

Regisseurin: Taliya Finkel, Besetzung: Ronen Steinke

Produzenten: Taliya Finkel, Petra Adick,

www.eafilm-berlin.de

 

»Mohamed und Anna« erzählt die Geschichte dieser abenteuerlichen Rettung. Der Film handelt von Mut, Einfallsreichtum, Mitmenschlichkeit und Hoffnung in einer Zeit des Hasses. Er macht neugierig und weckt bei Schülerinnen und Schülern Fragen und schafft Diskussionsraum, um Unverständliches aufzuklären, die Vergangenheit aufzuarbeiten und (auch heutigen) Antisemitismus zu hinterfragen.
In Anwesenheit Gäste zum Thema… Bitte Tagespresse beachten. Moderation: Elise Lein (Produzentin)

Laut einer aktuellen Umfrage der Körber-Stiftung wissen 40 Prozent der Oberschülerinnen und -schüler in Deutschland nichts mit dem Begriff »Auschwitz« anzufangen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie junge Menschen künftig ihre politische Verantwortung für Deutschlands Geschichte begreifen und welche Möglichkeiten Pädagogik hat, um antisemitischen Einstellungen entgegenzuwirken.
Der Dokumentarfilm »Mohamed und Anna« der israelischen Regisseurin Talya Finkel kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten - weil er emotionale Berührungspunkte schafft und sich junge Menschen mit den Protagonisten des Films auch heute identifizieren können.
Der ägyptische Arzt Mohamed Helmy riskierte während der Nazizeit sein Leben, als er 1941 in Berlin die 17-jährige Jüdin Anna Boros aufnahm. Er beschützte sie und ihre Familie bis Kriegsende 1945 vor der drohenden Deportation und rettete damit vier Menschen das Leben. Mehr als 70 Jahre später wurde Mohamed Helmy von der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem mit dem Titel »Gerechter unter den Völkern« geehrt - als bislang einziger Araber. 

Nach dem Krieg zog Anna in die USA und bekam drei Kinder. Mit ihrem Retter blieb sie in Kontakt und besuchte Dr. Helmy mehrmals in Berlin.

Pädagogisches Schulmaterial finden Sie bitte zum Film detailliert unter www.mohamed-und-anna.de.

In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Film Festival Berlin & Brandenburg, der Deutschen Gesellschaft e.V. und dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung wurde der Film an 10.000 Schulen der Bundesrepublik mit Begleitmaterial für LehrerInnen versendet 

Eine Veranstaltung In freundlicher Zusammenarbeit und Unterstützung des Jüdische Film Festival Berlin & Brandenburg Nicola Galliner, Petra Palmer und Elise Lein von e&a film berlin GmbH. www.jfbb.de

www.fes.de/Potsdam