Gewimmel, Hans-Georg Wagner, Reliefs, Bronzen und Drucke…  AUSSTELLUNG
Sep
15
to Oct 27

Gewimmel, Hans-Georg Wagner, Reliefs, Bronzen und Drucke… AUSSTELLUNG

Gewimmel - Vom unablässigen Versuch, von der Welt ein Bild sich zu machen.

Reliefs, Bronzen und Drucke auf Shojipapier

„Gewimmel II / Strandszene“, 2019, Erle teilw. gefärbt, geölt, 78x57x6 cm

„Gewimmel II / Strandszene“, 2019, Erle teilw. gefärbt, geölt, 78x57x6 cm

Die Kunst des Cottbuser Bildhauers Hans-Georg Wagner fügt Gegensatzpaare zu einem Gesamtbild. Großes und Kleines, Schweres und Leichtes scheinen bei ihm ganz selbstverständlich zusammenzugehören, genauso wie Schroffes neben Behutsamem steht, existiert Dunkles neben Erleuchtetem. Wagner versucht, nah am Lebendigen zu bleiben, Veränderungen wahrzunehmen und sie zu einem intelligenten Bild zu formen. Permanent arbeitet er an einer Zustandsbeschreibung des Menschlichen in dieser Zeit, dieser Region, ohne dabei ins Politische abzugleiten.

Sein Lebens- und Arbeitsort Cottbus liegt für in genau auf der Kippe zwischen dem Idyll des Spreewaldes und den Gruben des Tagebaues. „Für mich als Künstler ist die Lausitz ein Glücksfall. Nirgends sonst sind die aktuellen Probleme dieser Welt wie unter einem Brennglas zu finden. An Themen ist also kein Mangel“, sagt Wagner.

Auch bei der Ausstellung in der Klosterscheune möchte er den Raum verwandeln, indem er dessen Möglichkeiten auslotet. “Es geht um einen Gesamteindruck, und darum, ob im Gewimmel das Einzelne, sei es nun groß oder klein, noch wahrgenommen werden kann…“, meint er.  Juni, 2019

 

Eröffnung:     Sonntag, 15. September 2019 / 16:00 Uhr

Musik:            Peter Wagner (E-Guit.)       

Rede:             Hans-Georg Wagner

Begrüßung:     Jörg Zieprig, Klosterscheune Zehdenick

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STING OPERATION plays “WOODSTOCK REVISITED” / Schweiz, Niederlande, Fusion
Sep
21
7:30 PM19:30

STING OPERATION plays “WOODSTOCK REVISITED” / Schweiz, Niederlande, Fusion

STING OPERATION plays “WOODSTOCK REVISITED” / Schweiz, Niederlande, Fusion

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Devi Reith (voc), Felix Straumann (sax, comp.), Matthias Siegrist (g), Peter Leuzinger (b),

Peter Preibisch (dr)

Das legendäre Woodstock-Festival von 1969 gilt als Urknall der Rock- und Festivalkultur. 50 Jahre später wagt die Schweizer Jazz- und Rockformation “Sting Operation” zusammen mit der niederländischen Sängerin Devi Reith einen neuen Blick auf den ungewöhnlichen Anlass. Das Festival stand immer schon in Wechselbeziehung zum Jazz. Einerseits beeinflusste es vor allem in den ersten Jahren Jazzmusiker (insbesondere Miles Davis). Andererseits wurde auf der Openair-Bühne viel improvisiert und es kamen erstaunlich viele Jazz-, Blues- und Gospelklassiker zur Aufführung. “Sting Operation” nimmt Songs wie Purple Haze (Jimi Hendrix), Evil Ways (Santana) oder One Day At A Time (Joan Baez) und verarbeitet diese zu eignen, im Jazz geerdeten Interpretationen. Für die Band ist dies der zweite “Undercover-Einsatz” (Englisch: sting operation) für die Ohren. Die erste Mission galt den Kompositionen von Sting/The Police. Die Band “Sting Operation” tut letztlich das Gleiche, was Jazzmusiker immer schon getan haben: Populäre Songs als Ausgangspunkt für Neues nehmen. John Coltrane kreierte aus dem Musical-Ohrwurm "My Favorite Things" einen Jazzhit. Miles Davis interpretierte "Time After Time" von Cyndi Lauper auf seine ganz besondere Weise. Auch Cannonball Adderley, Louis Armstrong, Charlie Parker und viele mehr - alle spielten die Popsongs und improvisierten dazu. http://www.sting-operation.com/

Vorverkauf: 15 € / Tageskasse: 18 € / Schüler: 8 €

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Das Wortart Ensemble mit dem aktuellen Programm	"Home Sweet Home - Lieder vom Kommen, Gehen und Bleiben" Musik & Sprache
Sep
28
7:30 PM19:30

Das Wortart Ensemble mit dem aktuellen Programm "Home Sweet Home - Lieder vom Kommen, Gehen und Bleiben" Musik & Sprache

Das Wortart Ensemble mit dem aktuellen Programm "Home Sweet Home - Lieder vom Kommen, Gehen und Bleiben", Musik & Sprache

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Sängerinnen Lena Sundermeyer, Hannah Ginsburg sowie den Sängern Lars Ziegler und Erik Leuthäuser

Das Wortart Ensemble hat seinen Platz im Spannungsfeld zwischen Musik und Sprache gefunden. Seit 2008 vertont das Vokalensemble Texte namhafter und weniger bekannter Autorinnen und Autoren, es wurde dafür 2015 mit dem Initiativpreis Deutsche Sprache ausgezeichnet.

Seit Jahren widmet sich das Ensemble der Vertonung zeitgenössischer deutscher Lyrik. Die vielfältigen musikalischen Farben des Quartetts machen aus jedem Gedicht ein klangvolles Arrangement, das den Worten zusätzliche Wirkungskraft verleiht. Das Zusammenspiel der vier individuellen Stimmen und ihr Auf-gehen in einen gemeinsamen Klang sind ebenso spannend wie das Entdecken der poetischen Vielfalt von Sprache. Zuletzt besummte, verdichtete und be-"swingte" das Ensemble die Texte der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer

Derzeit konzertiert das Wortart Ensemble mit dem Programm „Home Sweet Home – Lieder vom Kommen, Gehen und Bleiben“ mit Texten von u.a. Rose Ausländer, Bertolt Brecht, Lily Brett, Hilde Domin und Adel Karasholi.

Das aktuelle Programm "Home Sweet Home - Lieder vom Kommen, Gehen und Bleiben" lässt Texte von Lyrikerinnen und Lyrikern unterschiedlicher Herkunft und verschiedener Generationen erklingen. Die Vertonungen des Wortart Ensembles erzählen Geschichten über die Sehnsucht nach Geborgenheit, von der Wandelbarkeit  des Begriffs „Zuhause“, von Auf- und Umbrüchen, von Abschied, von Heimatverlust und dem Neuanfang in einem fremden Land. 

(mit Texten von u.a. Rose Ausländer, Bertolt Brecht, Lily Brett, Hilde Domin und Adel Karasholi.

Alle Sänger*innen des Quartetts komponieren für das Ensemble und bringen ihre musikalische Herkunft ein. Dabei entstehen sehr persönliche Lieder, die mal leicht und mal gewichtig, gleichermaßen raffiniert und berührend sind. Schließlich geht es im Programm "Home Sweet Home – Lieder vom Kommen, Gehen und Bleiben" um nichts weniger als die Suche nach einem Platz in dieser Welt, den wir unser Zuhause nennen können.

www.wortartensemble.de

Vorverkauf: 10 € / Tageskasse: 12 € / Schüler: 8 € 

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Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.

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SPREEWALDSAGA
Oct
11
9:30 AM09:30

SPREEWALDSAGA

11.10.2019 Spreewaldsaga.jpg

SPREEWALDSAGA - Leben auf der Kippe zwischen Idyll und Grube.

Der Bildhauer Hans-Georg Wagner im Porträt.

Ein Film von Donald Saischowa (2013) - Filmdauer: ca. 65 min.

Der Film porträtiert den Cottbuser Holzbildhauer Hans-Georg Wagner, seine Kunst, seine Erkenntnisse von und in seiner Lausitzer Heimat zwischen Kulturlandschaft und Energiestandort.
2012 erhielt der Künstler den Brandenburgischen Kunstpreis und den Auftrag zur Schaffung einer überlebensgroßen Holzskulptur für die Spree Aue bei Cottbus. Diese thematisiert die wendische Sage von der Entstehung des Spreewaldes.
Wagner lebt, denkt und arbeitet wie er selbst niederschrieb „auf der Kippe, genau zwischen Idyll und Grube. Ohne dieses Spannungsfeld würde es mich als Künstler so nicht geben“. Idyll und Grube, Spreewald und Braunkohletagebau, dramatische Landschaften in der Niederlausitz. Diese zeigt der Film im Kontext zu künstlerischen Arbeiten Wagners. Neben der Holzbildhauerei und dem Schaffen grafischer Werke nutzt der Künstler das geschriebene Wort, um sich mitzuteilen. Aus der Verbindung von gefilmtem Material und Auszügen aus Reden und Aufsätzen Wagners entsteht eine ganz eigenwillige Filmdramaturgie.

Dabei ist ein subtiles Porträt eines fest in seiner Heimat verankerten Künstlers entstanden, der gleichzeitig weit darüber hinaus wahrgenommen wird.
Für den Film kam ein besonderes und aufwändiges Verfahren zum Einsatz: Stereoskopie. „Spreewaldsaga“ ist der erste deutsche 3D-Film über einen bildenden Künstler überhaupt.
Sprecher: Michael Prelle | Musik: Lopazz, Detlef Kobjela | Drehbuch, Kamera, Schnitt, Regie: Donald Saischowa | Produktion: DOSFILM

SPREEWALDSAGA ist ein Künstlerporträt und ein Heimatfilm zugleich.

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Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.

 

 

 

Vorverkauf: 3 € / Tageskasse: 5 € / Schüler: 1 €

 

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Selfie beim Höllensturz
Oct
11
7:30 PM19:30

Selfie beim Höllensturz

Selfie beim Höllensturz

des Cottbuser Dokumentarfilmers Donald Saischowa

Aus der Zeit gefallen, um zu überdauern.

 

Matthias Steier und Hans-Georg Wagner

WELTGERICHT – FESTUNG EUROPA

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Der Film dokumentiert die Arbeit der beiden Künstler Hans-Georg Wagner und Matthias Steier an dem gigantischen Schaubild „Weltgericht – Festung Europa“ für das Kloster Neuzelle. Acht Bilder des Malers Steier und 134 Reliefs des Bildhauers Wagner sind dabei entstanden.

Donald Saischowa zeigt „Selfie beim Höllensturz“: Er begleitet zwei Künstler bei der Arbeit an einem in seiner Art einmaligen Projekt. Der Grafiker und Bildhauer Hans-Georg Wagner (Cottbus) und der Maler Matthias Steier (Eisenhüttenstadt) hatten im Frühjahr den Auftrag erhalten, für das „Himmlische Theater“ im Kloster Neuzelle eine zeitgenössische Interpretation des Jüngsten Gerichts zu installieren. Kunst in ungewöhnlichen Dimensionen. Ein Raum von 15 mal 7 mal 6 Metern  war zu füllen. Schon allein physisch ein kräftezehrender Akt – und ein Sujet wie gemacht für Donald Saischowa. Seit Jahren beobachtet er immer wieder Künstler in ihrem Schaffensprozess und dokumentiert, wie sich ihre Ideen Raum nehmen, greif- und sichtbar werden.

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Auch in diesem Film setzt Saischowa auf die Macht der langsamen Bilder. Lässt uns zuschauen, wenn Wagner mit ruhiger Hand in seinem Atelier Relief um Relief aus dem Holz heraussägt. Steier dagegen malt, und jeder Pinselstrich ist fühl- und hörbar. Doch während Steier immer wieder betont, dass er sich gegen jede Interpretationshilfe seiner Werke sperrt, gibt Wagner Hinweise auf seine Intention, seine Vorbilder, seine Inspirationsquellen.

Beide Männer schaffen es, ihre eigenständigen Werke gemeinsam in einem Raum zu installieren, sich aufeinander zu beziehen, ohne dabei von ihrem eigenen Weg abzuweichen. Heraus kommen 120 Quadratmeter Kunst. Acht Bilder von Steier, 134 Reliefs von Wagner, alles kraftaufwendig komponiert zu einem opulenten Schaubild. Das biblische Motiv des Jüngsten Gerichts modern interpretiert: der Kampf zwischen Arm und Reich, zwischen erster und dritter Welt, oben und unten. Dazwischen ein ratloser Jesus, mitten zwischen den Opfern einer entfesselten Zeit. 55 Minuten lässt der Film uns teilhaben an dem Werden des Passionsbildes, das insgesamt vier Monate in Neuzelle gezeigt wurde. Jetzt liegt es eingemottet auf einem Dachboden des Klosters. „Wer einen sechs Meter hohen Raum hat – wir kommen gerne und stellen es dort auf“, sagt Hans-Georg Wagner.

Quelle: www.lr-online.de / Andrea Hilscher

Musik: Lena Hauptmann, Stefan Friedrich, Jonny Cräsh, Giovanni Pierluigi da Palestrina / Drehbuch, Kamera, Schnitt, Regie: Donald Saischowa / Produktion: DOSFILM / 50 Min. /

Ob es Bezüge zum Bestseller-Werk „Höllensturz“ von Ian Kershaw ( in dem er die dramatische Geschichte Europas in der ersten Hälfte des 20JH beschreibt) gibt, bleibt dem Zuschauer überlassen.

Zum Filmgespräch sind der Regisseur Donald Saischowa und der Künstler Hans-Georg Wagner herzlichst eingeladen.



Vorverkauf: 3 € / Tageskasse: 5 € / Schüler: 1 €

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Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.

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Robert Kudelski
Oct
20
4:00 PM16:00

Robert Kudelski

singt Chansons, Liebesballaden und anarchistische Lieder aus Osteuropa

(Jacques Brel, Charles Aznavour, Edith Piaf, Janek Wiśniewski…)

Robert Kudelski (Gesang, Szenisch) & Tomasz Krezymon (Piano)  

Robert Kudelski singt französische Chansons (Jacques Brel, Charles Aznavour, Edith Piaf)

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Robert Kudelski, Absolvent der Filmhochschule in Łódź ist Theater- und Fernsehschauspieler. Seit 2000 spielt er an verschiedenen Warschauer Theatern (Teatr NowyScena Prezentacje,Teatr Komedia und Projekt Teatr Warszawa). 1997 gewann er den ersten Preis beim Festival Französischer Chansons. Zwei Jahre später wurde er beim Festival der Schauspielchansons in Wrocław ausgezeichnet. Für das Teatr Syrena bereitete er das Recital „Jacques Brel“ vor, zwei Jahre später folgte „Aznavour“ und den letzten Teil des französischen Triptychon, die „Liebeshymne nach Édith Piaf" auf.

 

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Wie macht er das bloß?

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„Eine banale Frage, für die Nichteingeweihten, zum Glück, ohne Antwort. Es reicht nicht, ein guter Schauspieler zu sein, eine tolle Stimme zu haben usw., ich denke nicht an Charisma oder an Konzentration; solche Schauspieler gibt es nicht wenige. Doch nur Robert Kudelski hat die Gabe, dass die Leute ihn in Japan, Großbritannien und Deutschland und selbstverständlich auch in Tarnobrzeg und Wrocław hören wollen. Gut möglich, dass jemand aus diesen Ländern und Städten in den Saal hineingeschaut hat, wo das Bühnenbild nicht überrascht und der Stil, in dem der Schauspieler für uns singt, und der Respekt, mit dem er sich Brel, Aznavour und Piaf zuwendet, auf jeder geografischen Breite verstanden wird. Die Wahrheit, die Robert Kudelski vermittelt, bringt keinen Schaden, sondern Segen. Lernen wir von ihm – ich singe nicht und bin älter, aber ich lerne, mit seiner Stimme zu sehen. Und ich schäme mich nicht dafür”. Krzysztof Zastawny

https://www.youtube.com/watch?v=JQwkILzIyxQ


„Im Showgeschäft gibt es zu viel Geld, zu viel Neid und zu viele Menschen, die zu viel Angst haben.“ (Jacques Brel)

„Es ist ganz einfach, einen Menschen zum Star zu machen: Man muss ihm nur helfen, zu entdecken, was er längst besitzt.“ (Edith Piaf)

 

Vorreiter des Umbruchs im Ostblock

Von der Solidarność zum Kriegsrecht (1980-1981)

Solidarność, "Solidarität", hieß die polnische Gewerkschaft, die 1980 aus der Streikbewegung hervorging. Schon im November 1980 waren von den 16 Mio. Werktätigen Polens rund 10 Mio. der Solidarność beigetreten. Sie hatte entscheidenden Einfluss auf die politische Wende in Polen, auf das Ende des Kommunismus.

Quelle und weitere Infos unter: https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutsch-polnische-beziehungen/39757/polen-als-vorreiter-des-umbruchs?p=all

 

Vorverkauf: 10 € / Tageskasse: 13 € / Schüler: 8 €

Eine Veranstaltung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.



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Wenn wir erst tanzen
Oct
24
7:30 PM19:30

Wenn wir erst tanzen

Niemand kann uns nehmen, was wir getanzt haben - Film

25.10.2019 Film farbig.jpg

Englischer Titel: ONCE WE ARE DANCING. Autor: Olaf Winkler, Dirk Heth, Dirk Lienig. Kamera: Dirk Heth. Ton: Karsten Höfer. Schnitt: Dirk Heth, Dirk Lienig. Musik: Hanno Busch; Igor Strawinsky. Produktion: Contract 99 GbR. Produzent: Dirk Heth, Olaf Winkler, Dirk Lienig. Länge: 93 min. Verleih: Contract 99. www.wwet-film.de

kleiner  Poster Film 24. 25. Oktober 2019.JPG

Hoyerswerda schrumpft, viele gehen weg. Einer aber kommt zurück und initiiert das Projekt „Eine Stadt tanzt“. Die Proben zu „Le Sacre du Printemps“ begleiten das Nachdenken über Opfer, die wir heute bringen. Biografien mit Brüchen werden zu eindrucksvollen Tanzszenen: Der Beweis, dass man Agonie überwinden und das Leben zum Tanzen bringen kann.

Der Film begleitet den aus Hoyerswerda stammenden Dirk Lienig, Ballett- und einstiger Solotänzer, Choreograf und Regisseur, in einem persönlichen Protokoll beim Aufbau der Tanzcompagnie und im Probenprozess. Beim Tanzen öffnen sie sich: Menschen, die ihren Platz in der Gesellschaft neu bestimmen müssen – in einer Region, deren Wandel sich bislang kaum positiv bemerkbar macht. Eine Architektin, die heute den Rückbau plant. Ein Fernfahrer, der immer unterwegs war und nun ankommen muss. Eine wissenschaftliche Angestellte im ungeliebten Job. Eine Ergotherapeutin, die unter dem Druck einer zunehmend sozial schwachen Klientel leidet. Eine Ärztin, die fast nur noch Rentner behandelt ... Neu anfangen oder auf Sicherheit setzen? Weggehen oder bleiben und hoffen, dass der Aufschwung doch noch kommt? Am Ende erfinden sie sich und ihre Stadt zur kraftvollen Musik von Strawinsky auf mitreißende Art neu. https://wwet-film.de/synopsis/

Presse:

Radio 1
Der Film zeigt, wie Menschen aus der schrumpfenden Stadt Hoyerswerda durch und beim Tanzen ihre Agonie überwinden und sich für Neues öffnen. Es macht Mut dieser Film. Knut Elstermann

Kino-Zeit
Die bunte kreative Vielfalt, die in der Gruppe freigesetzt wird, spiegelt sich auch in der schnittintensiven filmischen Gestaltung. Archivmaterial, Schwarz-Weiß-Fotografien, Probenszenen, Einzelgespräche, Stadtansichten, Erkundungen auf Baustellen und im öffentlichen Raum verschränken die individuelle Ebene des Erlebens mit der kollektiven. Der sehenswerte Film beweist, dass ein solches, von Bürger*innen aktiv gestaltetes Kulturprojekt Wunden heilen und ein neues Wir-Gefühl erzeugen kann. Heimat hat Zukunft, wenn sich die Menschen als ihre Gestalter begreifen. https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/wenn-wir-erst-tanzen-2019
Testkammer
‚Wenn wir erst tanzen‘ ist ein Herzensprojekt, was zeigt, was alles dahintersteckt und wie eine Stadt versucht sich gegen den Verfall zu wehren. Diese Botschaft ist, was Zuschauer über die Stadtgrenzen hinaus anspricht.
https://testkammer.com/2019/04/06/wenn-wir-erst-tanzen-2018/

 

 „Etwas berührt mich. Etwas zwischen Zukunft und Vergangenheit. Eine Berührung zwischen beiden. Ganz Gegenwart.“ Die Stadt Hoyerswerda kann als Sinnbild für die untergegangene DDR stehen. Alles, was diesen Ort ausmachte, schluckte die Wende. Zurück blieben Menschen ohne Marktwert. Ein bürgernahes Tanzprojekt gibt diesem Gefühl einen sinnlich-körperlichen Ausdruck. Die Entstehung des mitreißenden Stücks LE SACRE DU PRINTEMPS bildet den äußeren Rahmen für einen tiefen Einblick in eine verunsicherte Gemeinschaft: Was bedeutet es, seine Identität zu verlieren? Der sensibel choreografierte, empathische Film zeichnet dank der ehrlichen Lebensgeschichten und der Offenheit seines Ensembles ein vielschichtiges Bild. „Niemand kann uns nehmen, was wir getanzt haben.“ Daniel Sponsel https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/15680

 

Zum Filmgespräch sind der Regisseur Dirk Lienig und weitere Beteiligte herzlichst eingeladen.

Vorverkauf: 5 € / Tageskasse: 7 € / Schüler: 1 €

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Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.



 

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Wenn wir erst tanzen
Oct
25
9:30 AM09:30

Wenn wir erst tanzen

Niemand kann uns nehmen, was wir getanzt haben - Film

25.10.2019 Film farbig.jpg

Englischer Titel: ONCE WE ARE DANCING. Autor: Olaf Winkler, Dirk Heth, Dirk Lienig. Kamera: Dirk Heth. Ton: Karsten Höfer. Schnitt: Dirk Heth, Dirk Lienig. Musik: Hanno Busch; Igor Strawinsky. Produktion: Contract 99 GbR. Produzent: Dirk Heth, Olaf Winkler, Dirk Lienig. Länge: 93 min. Verleih: Contract 99. www.wwet-film.de

kleiner  Poster Film 24. 25. Oktober 2019.JPG

Hoyerswerda schrumpft, viele gehen weg. Einer aber kommt zurück und initiiert das Projekt „Eine Stadt tanzt“. Die Proben zu „Le Sacre du Printemps“ begleiten das Nachdenken über Opfer, die wir heute bringen. Biografien mit Brüchen werden zu eindrucksvollen Tanzszenen: Der Beweis, dass man Agonie überwinden und das Leben zum Tanzen bringen kann.

Der Film begleitet den aus Hoyerswerda stammenden Dirk Lienig, Ballett- und einstiger Solotänzer, Choreograf und Regisseur, in einem persönlichen Protokoll beim Aufbau der Tanzcompagnie und im Probenprozess. Beim Tanzen öffnen sie sich: Menschen, die ihren Platz in der Gesellschaft neu bestimmen müssen – in einer Region, deren Wandel sich bislang kaum positiv bemerkbar macht. Eine Architektin, die heute den Rückbau plant. Ein Fernfahrer, der immer unterwegs war und nun ankommen muss. Eine wissenschaftliche Angestellte im ungeliebten Job. Eine Ergotherapeutin, die unter dem Druck einer zunehmend sozial schwachen Klientel leidet. Eine Ärztin, die fast nur noch Rentner behandelt ... Neu anfangen oder auf Sicherheit setzen? Weggehen oder bleiben und hoffen, dass der Aufschwung doch noch kommt? Am Ende erfinden sie sich und ihre Stadt zur kraftvollen Musik von Strawinsky auf mitreißende Art neu. https://wwet-film.de/synopsis/

Presse:

Radio 1
Der Film zeigt, wie Menschen aus der schrumpfenden Stadt Hoyerswerda durch und beim Tanzen ihre Agonie überwinden und sich für Neues öffnen. Es macht Mut dieser Film. Knut Elstermann

Kino-Zeit
Die bunte kreative Vielfalt, die in der Gruppe freigesetzt wird, spiegelt sich auch in der schnittintensiven filmischen Gestaltung. Archivmaterial, Schwarz-Weiß-Fotografien, Probenszenen, Einzelgespräche, Stadtansichten, Erkundungen auf Baustellen und im öffentlichen Raum verschränken die individuelle Ebene des Erlebens mit der kollektiven. Der sehenswerte Film beweist, dass ein solches, von Bürger*innen aktiv gestaltetes Kulturprojekt Wunden heilen und ein neues Wir-Gefühl erzeugen kann. Heimat hat Zukunft, wenn sich die Menschen als ihre Gestalter begreifen. https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/wenn-wir-erst-tanzen-2019
Testkammer
‚Wenn wir erst tanzen‘ ist ein Herzensprojekt, was zeigt, was alles dahintersteckt und wie eine Stadt versucht sich gegen den Verfall zu wehren. Diese Botschaft ist, was Zuschauer über die Stadtgrenzen hinaus anspricht.
https://testkammer.com/2019/04/06/wenn-wir-erst-tanzen-2018/

 

 „Etwas berührt mich. Etwas zwischen Zukunft und Vergangenheit. Eine Berührung zwischen beiden. Ganz Gegenwart.“ Die Stadt Hoyerswerda kann als Sinnbild für die untergegangene DDR stehen. Alles, was diesen Ort ausmachte, schluckte die Wende. Zurück blieben Menschen ohne Marktwert. Ein bürgernahes Tanzprojekt gibt diesem Gefühl einen sinnlich-körperlichen Ausdruck. Die Entstehung des mitreißenden Stücks LE SACRE DU PRINTEMPS bildet den äußeren Rahmen für einen tiefen Einblick in eine verunsicherte Gemeinschaft: Was bedeutet es, seine Identität zu verlieren? Der sensibel choreografierte, empathische Film zeichnet dank der ehrlichen Lebensgeschichten und der Offenheit seines Ensembles ein vielschichtiges Bild. „Niemand kann uns nehmen, was wir getanzt haben.“ Daniel Sponsel https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/15680

 

Zum Filmgespräch sind der Regisseur Dirk Lienig und weitere Beteiligte herzlichst eingeladen.

Vorverkauf: 5 € / Tageskasse: 7 € / Schüler: 1 €

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Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.



 

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Fontanes Frauen, Szenische Lesung mit Corinna Harfouch (Schauspielerin) und Robert Rauh (Autor)
Sep
7
7:30 PM19:30

Fontanes Frauen, Szenische Lesung mit Corinna Harfouch (Schauspielerin) und Robert Rauh (Autor)

Fontanes Frauen, Szenische Lesung mit Corinna Harfouch (Schauspielerin) und Robert Rauh (Autor)

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In seinem neuen Buch »Fontanes Frauen« stellt der Autor Robert Rauh fünf Schicksale vor, die Theodor Fontane als literarische Vorbilder für seine Romane dienten.
Für die Lesung konnte er die Film- und Theaterschauspielerin Corinna Harfouch gewinnen. Um dem Schicksal der fünf Frauen nachzuspüren, die das Werk Theodor Fontanes beeinflusst haben, reiste Robert Rauh an verschiedene Orte ihres Lebens und Wirkens. So besuchte er beispielsweise die Schlösser Zerben und Benrath, in denen einst Elisabeth von Ardenne lebte, das Vorbild für die Figur der »Effi Briest«. Und er reiste nach Köpernitz und Hoppenrade, wo Karoline de La Roche-Aymon und Charlotte von Kraut sich in Affären und Intrigen verstrickten.

Auf seine literischen Entdeckungreise fördert Rauh bisher unbekannte Details zu Tage und belegt mit seinen fünf Frauenporträts, dass das wahre Leben die Dichtung oft an Irrungen und Wirrungen übertrifft.

Presse:

»Rauh erzählt von den Frauen in beschwingtem Plauderton, der von Ferne sogar an Fontane selbst erinnert.« Der Tagesspiegel

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»Rauh ist einer, der akribisch forscht, statt nur an der Oberfläche zu kratzen. Am Rande blitzt immer wieder feine Ironie und ein zielsicherer Sinn für Situationskomik.« Märkische Allgemeine

Theodor Fontane war zeitlebens fasziniert von Frauen, deren Lebensweg jenseits der gesellschaftlich vorgegebenen Bahnen verlief. Einigen von ihnen hat er in seinen Büchern ein literarisches Denkmal gesetzt. Robert Rauh ist an Originalschauplätze gereist, um dem Schicksal von fünf dieser Frauen nachzuspüren. Zu ihnen gehören Elisabeth von Ardenne, Vorbild für „Effi Briest“, und Charlotte von Arnstedt, die legendäre „Krautentochter“ von Schloss Hoppenrade. Auf seiner literarischen Entdeckungsreise fördert er bisher unbekannte Details zu Tage und belegt mit seinen fünf Frauenporträts, dass das wahre Leben die Dichtung oft an Irrungen und Wirrungen noch übertrifft.

Für Corinna Harfouch war schon frühzeitig klar, das sie „nur“ spielen wollte. Als preisgekrönte Charakterdarstellerin wirkt sie seit Jahrzehnten in zahlreichen Theater- und Filmaufführungen mit. Im Deutschen Theater Berlin ist sie derzeit in Phädra (Regie: Stephan Kimmig), Die Möwe (Regie: Jürgen Gosch) und Persona (Regie: Anna Bergmann) zu sehen. Und die Schauspielerin liest: virtuos und bewegend.

Robert Rauh ist Lehrer, Seminarleiter und Autor. 2013 wurde er mit dem „Deutschen Lehrerpreis“ ausgezeichnet. Im Berliner Schloss Schönhausen moderiert Rauh seit 2011 die „Schlossgespräche“ mit Prominenten aus Kultur und Politik. Zuletzt erschienen von ihm „Fontanes Fünf Schlösser“ und „Fontanes Ruppiner Land“.

www.fontanes-wanderungen.de 

Vorverkauf: 12 € / Tageskasse: 15 € / Schüler: 8 €

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Kristóf Bacsó TRIAD Trio / Ungarn, Weltmusik
Aug
31
7:30 PM19:30

Kristóf Bacsó TRIAD Trio / Ungarn, Weltmusik

Kristóf Bacsó (sax, effects), Áron Tálas (keyb., Fender Rhodes, p), Márton Juhász (dr)

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Der brillante ungarische Jazz-Saxofonist Kristóf Bacsó stellte sein neuestes Album im Juli 2017 im Berliner B-Flat mit grossem Erfolg vor. Jetzt gibt er mit seinem Trio auch ein Konzert in der schönen Klosterscheune Zehdenick....

Das 2016 durch das Budapest Music Center herausgebrachte Album mit dem Titel Pannon Blue, das Bacsó zusammen mit Árpád Oláh Tzumo und Márton Juhász eingespielt hat, mixt die reizvollsten Zutaten der musikalischen Tradition Mitteleuropas und der contemporary jazz zu einem unvergesslichen Klangerlebnis. In Zehdenick spielt in der Band der junge Pianist Áron Tálas, der einer der herausragendsten Talente der ungarischen Jazzszene ist.

Der in Budapest geborene Kristóf Bacsó begann mit 12 Jahren Saxofon zu spielen. Nach seinem Abschluss am Jazz Lehrstuhl der Franz Liszt Musikakademie in Budapest setzte er seine Studien am Pariser Konservatorium und am Berklee College of Music in Boston fort. In den mehr als fünf Jahren seines Aufenthalts in Frankreich und den USA trat er an zahlreichen namhaften internationalen Events auf, so unter anderen an den Jazzfestivals in London, Pescara und Barcelona. Neben seinen eigenen Bands in Quartett- und Trio-Formation arbeitet er regelmäßig mit dem Sextett von Kálmán Oláh, mit dem Quartett von Gábor Gadó sowie der Modern Art Orchestra zusammen – mit Letzterer auch als Solist und Komponist. Circular, die 2014 vom BMC veröffentlichte neue Platte der Modern Art Orchestra enthält durchgehend Kompositionen von Kristóf Bacsó.
Auf Pannon Blue, dem 2016 erschienenen neuen Album spielt neben dem Triad auch Lionel Loueke als Gast mit. Im Rahmen einer Konzerttournee tritt das Kristóf Bacsó Triad nach anderen Europäischen Großstädten nun auch in der Klosterscheune Zehdenick (bei Berlin) auf.

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Presse aktuell:

http://salt-peanuts.eu/record/kristof-bacso-triad-lionel-loueke/ 

Und:http://www.citizenjazz.com/Kristof-Bacso-Triad.html

Video: https://www.youtube.com/watch?v=r9JzPBVnBsw

www.kristofbacso.eu



Presse:

Gegründet wurde die Formation TRIAD vor drei Jahren. Alle Musiker des Trios sind Absolventen des bekannten Berklee College of Music! Dazu im O-Ton Kristóf Bascó: „... so that we could discover together the great musical unknown, places never seen before, places we could only get to with each other’s help. On this adventure we are joined by the brilliant guitarist Lionel Loueke, who with his openness, modesty, and special personality, made our journey even more beautiful and exciting. I feel that the music welcomed us, and we found a new home.“ Und weiter: „ Millions of people are setting out for real into the unknown, hoping for a better life, because they want to – or because they have to. I hope they too will somewhere find welcome and acceptance...“, Das sind mahnende Worte in Zeiten der Abschottung, in denen vom Wir und Ihr die Rede ist, völkisch wieder einen umgewerteten Klang erhalten soll, von identitärer Kultur gesprochen wird und es nicht nur „America first“ heißt.



Besonderen Dank gilt dem Collegium Hungaricum Berlin (CHB) und Erzsebet Eszeki für die freundliche Zusammenarbeit und Unterstützung.

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Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.

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Wege zu Fontane  „Man muss es so einrichten, daß einem das Ziel entgegen kommt“  Malerei /Grafik /Zeichnung, Ausstellung
Jul
7
to Sep 8

Wege zu Fontane „Man muss es so einrichten, daß einem das Ziel entgegen kommt“ Malerei /Grafik /Zeichnung, Ausstellung

Mit den Künstlern: Gisela Eichardt, Elli Graetz, Heike Stephan, Dieter Goltzsche, Carsten Gille

 

Ein Jahr vor diesem großen runden 200.Geburtstag Fontanes, kam Gisela Eichardt die Idee, gemeinsam mit anderen Künstlern aus diesem Anlass zu arbeiten, sich auf Spurensuche in Fontanes Werk zu begeben, Künstler zu suchen, die bereits die Brandenburgische Landschaft zu Ihrem Thema gemacht haben oder aber Lust , sich mit Fontanes geistigem Werk im allgemeinen künstlerisch auseinander zusetzen.

So fanden fünf Künstler zusammen, die schon bereits  passende Arbeiten in ihrem Werk hatten oder aber sich für dies Thema interessierten.

Elli Graetz, Heike Stephan, Dieter Goltzsche, Carsten Gille und Gisela Eichardt haben besonders im letzten Jahr sich von Fontanes Werk anregen lassen.

Alle Künstler verfügen über eine lange professionelle Schaffensphase mit Ausstellungserfahrungen und Kunstpreisen. Uns verbindet das gemeinsame Interesse an Fontanes Literatur, seinem Leben, den Orten und Landschaften, die er in seinen Beschreibungen widerspiegelte, aber auch seine Romanfiguren, besonders seine Frauenfiguren.

Naturgemäß nähert sich jeder auf seine ganz eigene Weise dem Werk. Es geht nicht um Illustrierung, sondern um Annäherung und Verinnerlichung.

 

Elli Graetz, am Stechlinsee lebend, und durch ihn inspiriert, schuf  bereits in vergangenen Jahren „Wasserland-schaften“ voll Bewegtheit und gleichzeitiger feiner Farbklänge, die auch in sich sehr harmonisch wirken. Im letzten Jahr galt Ihr Augenmerk besonders Fontanes Frauenfiguren, es entstanden beeindruckend kraftvolle Bilder in Siebdrucktechik, so überzeugend in ihrer einfachen klaren und doch sehr emotionalen Handschrift, dass sie dafür den Brandenburgischen Kunstpreis in diesem Jahr erhielt.

Dieter Goltzsche, ist ein Altmeister, was diese Landschaften betrifft. bereits 1966 beginnt er seine Grafikfolge „Märkische Blätter“ mit dem Blatt „Schlosskapelle Köpenick“, jenem Ort, von dem aus Fontane seine Wanderungen durch die Mark Brandenburg begann. „Ich möchte das frühe ironische Gedicht Fontanes aus seiner englischen Zeit „James Monmouth“ mit zeichnerischer Entsprechung zeigen und die „Märkischen Blätter“ als wirkliche und stille Einfühlung zum Fontane-Werk“ D. Goltzsche.

Heike Stephan experimentiert besonders mit der Radiertechnik und schafft hier einen sehr eigenen Stil, Strukturen mischen sich mit klaren realistischen Elementen und fügen sich zu einem neuen imaginären Bildnis. Sie macht sich die Frauen und ihre Eigenschaften zum Thema, “es geht um die Unterschiede der Charaktere auf die der Mann, der Künstler, der Schriftteller reagiert und mit ihr leben kann als Freundin, Beraterin, Geliebte oder Schwester..“

Gisela Eichardt hat ihren Schaffensschwerpunkt eigentlich in der Bildhauerei, jedoch vertiefte sie sich zu diesem Anlass in die Siebdrucktechnik und beschäftigte sich mit den Schicksal sowie Wesenszügen von Fontanes Frauen-figuren. Es entstand eine Serie, bei der Effi Briest, Jenny Treibel und L´Adulterra als Anregung dienten, eine Auswahl davon zeigt sie in dieser Ausstellung. Die Bildfindung fand über einen langen Weg des Suchens, Experimentierens mit alten Fotos, eigenen Radierungen und Farbstrukturen statt, stellenweise fügt sie original handschriftliche Notizen Fontanes zu diesen Romanen bildgebend ein. Dank der Unterstützung vom Berliner Stadtmuseum konnte sie diese grafisch interessanten Handschriften in ihre Gestaltung einbeziehen.

Auch Carsten Gille hat schon seit Jahren die Landschaft in Malerei und Zeichnung  zu seinem Hauptthema gemacht, oft ist es auch gerade die Brandenburgische Landschaft in ihrer Weite und Schlichtheit, welche er in seiner großzügigen schlichten Formensprache aufbaut ,kraftvoll und gleichzeitig sehr sensibel umsetzt.

„Die Zeichnungen sind im südlichen Brandenburg entstanden. Längere Wanderungen mit Rucksack und Klapphocker waren die Voraussetzung für ein allmähliches Versenken in die Landschaftsbilder. Das Unspektakuläre dieser Landschaft, zuerst Hindernis für die Wahrnehmung, wurde zur Stütze für die innere Sammlung und schuf am Ende mehr künstlerische Freiheit als dramatischere Landschaft Szenen. In diesem Sinne fühlte ich mich auf Fontanes Spuren: "...wenige Punkte sind so arm, dass sie nicht auch ihre sieben Schönheiten hätten. Man muss sie nur zu finden verstehen." C.Gille

Die Landschaft dominiert auf jedem Fall in dieser Ausstellung und huldigt Fontanes grandiosen Landschafts-beschreibungen auf vielfältige kreative Weise. Gotthard Erler, der große Fontanekenner soll hier noch zu Wort kommen mit folgendem Zitat: „Fontanes märkische Landschaftsbilder haben in anderthalb Jahrhunderten nichts von ihrem Zauber eingebüßt – gleichviel, ob sie bei Gewitterschwüle oder winterlicher Schlittenfahrt, zur „goldenen Herbstes Zeit“, an nebligen Novembertagen oder „bei Morgenlicht und Lerchenjubel“ entstanden.“

Und so soll diese Ausstellung auch eine Art Wanderung sein, eine Wanderung im Geiste Fontanes “mit einer feineren Art von Natur-und Landschaftssinn“, wie Gotthard Erler über Fontane sagt.

So freuen sich diese Künstler, nun  Ihre entstandenen Werke in diesem besonderen schlichten wie romantischen Ambiente der Klostergalerie Zehdenick, mitten in der brandenburgischen Landschaft zu präsentieren.

"Im Angesicht des Dorfes, 1974, Algrafie in zwei Farben, 32,5 x 39,5 cm"

"Im Angesicht des Dorfes, 1974, Algrafie in zwei Farben, 32,5 x 39,5 cm"

Dieter Goltzsche

1934 in Dresden geboren

Volksschule und Lehre als Textilmusterzeichner

1952-1957 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

1958-1959 Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin

seit 1960 freischaffend in Berlin

1978 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin

seit 1980 Dozent für Malerei und Graphik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

1990 Mitglied der Akademie der Künste Berlin

1992-2000 Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

1998 Hannah Höch-Preis

2010 Hans Theo Richter-Preis

Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Werke befinden sich in vielen Museen und Sammlungen sowie in Privatbesitz.

 
„Wasser 2 Stechlin“, Jahr, Holzschnitt, 33 x 70 cm

„Wasser 2 Stechlin“, Jahr, Holzschnitt, 33 x 70 cm

Elli Graetz

www.elligraetz.de

Künstlerisch tätig in Dagow/Brandenburg in den Bereichen Graphik, Zeichnung, Collage und Objekte.

1947 geboren in Berlin. 1971-76 Studium und Diplom an der Kunsthochschule Berlin, Graphik; 1995  Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop;  2001 Atelierstipendium in der Grafischen Werkstatt im Traklhaus in Salzburg; Österreich; 2007 Arbeitsaufenthalt in der Kulturwerkstatt im Schloss Haldenstein bei Chur, Schweiz;  2019 Brandenburgischer Kunstpreis

Ausstellungen(Auswahl):

2003 Rheinsberg, Schloss, Kurt Tucholsky Literaturmuseum; 2004 Glashütte, Galerie Packschuppen (mit Ralf Hentrich); 2007 Berlin, Galerie Grünstraße; 2008 Altlangsow, Schul- und Bethaus; 2010 Neuruppin, Galerie am Bollwerk;   Berlin Prenzlauer Berg, Druckgraphik-Atelier; 2011 Berlin, Inselgalerie (mit Beate Hoffmeister);  2012 Müncheberg, Stadtpfarrkirche; Zehdenick, Klostergalerie; 2015 Galerie 100  mit Rahel Mucke und Eberhard Hartwig; 2016 Galerie im Café Canapé; 2017 Rangsdorf, Galerie Kunstflügel im GEDOK-Haus; Potsdam, Im Güldenen Arm; 2018  Berlin, Inselgalerie (mit Barbara Illmer)

Zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen im In-und Ausland.

Sammlungen : Berlin-Mitte Museum,  Kunstarchiv Beeskow

 
„Landschaft in Brandenburg“, 2015, Kohle e-Papier, 31 x 42 cm

„Landschaft in Brandenburg“, 2015, Kohle e-Papier, 31 x 42 cm

Carsten Gille

 

1959 in Berlin geboren

1979-81 Studium der Germanistik und Kunsterziehung in Dresden

seit 1989 freiberuflich als Maler und Grafiker (Autodidakt)

Mitglied im Künstlerbund Dresden e.V., BBK

lebt und arbeitet in Frauenstein und Berlin

 
„Frauen“, Jahr, Radierung/Aqatinta, Chine Collet, 40cm x2 x37 cm

„Frauen“, Jahr, Radierung/Aqatinta, Chine Collet, 40cm x2 x37 cm

Heike Stephan

1953 geboren in Blankenhain/Thüringen

1979 Diplom Kunstgeschichte-Germanistik (Lehramt)

seit 1981 freischaffend als bildende Künstlerin tätig

1982 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR in Erfurt

seit 1986 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR in Berlin

ab 1985 Wohn- und Arbeitsort Berlin

1992-1996 Lehrauftrag an der Hochschule der Künste in Berlin-West, Bereich Aktionskunst

2000 Umzug nach Löhma mit Klaus Renft

seit 2000 Wohn- und Arbeitsort Löhma/Schleiz in Thüringen

Organisatorin und Initiatorin von Symposien

2007 – 2011,  5 Sommersymposien im Technischen Schaudenkmal „Heinrichshütte Wurzbach“ Gießen von Metallplastiken (14 Thüringer und Internationale Künstler beteiligten sich)

2012 – 2017, Werkstatt Tage für Tiefdruck in der Tiefdruckwerkstatt in Löhma (Teilnehmer - 12 Thüringer Künstler)

 
"Lebenswege", 2019, Siebdruckserie zu Effi Briest ,50x70cm,

"Lebenswege", 2019, Siebdruckserie zu Effi Briest ,50x70cm,

Gisela Eichardt 

1964 geboren in Jena

1992 - 1998 Studium Freie Kunst, Universität Mainz
Studienjahr in Indien (1994 – 1995)

1998 Diplom Freie Kunst/Plastik

1999 - 2000 Meisterschülerin bei Prof. Christa Biederbick

2001 - 2002 Stipendium der Stiftung Kulturfonds, Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop

2002 - 2003 Weiterbildung im Multimediabereich

2002 - 2004 Mitarbeit im Kunstbeirat des Freistaates Thüringen

2004 Arbeitsstipendium des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Kunstpreis der „artthuer 2004“

Geburt meines Sohnes Max

2008 Stipendium, Künstlergut Prösitz

seit 1998 zahlreiche Ausstellungen, Arbeiten in Sammlungen und Privatbesitz, Realisierung "Kunst am Bau" /Gestaltung Marktplatz in Ruhla

 

https://www.giselaeichardt.de/vita/

 

Eröffnung:     Sonntag, 07. Juli 2019 / 16:00 Uhr

Musik:            Elon Turgeman (g) & Omri Abramov(sax) / Israel  

Rede:             Gisela Eichardt

Begrüßung:  Jörg Zieprig, Klosterscheune Zehdenick

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Elon Turgeman Quartet / Israel, Jazz Fusion, Weltmusik
Jul
6
7:30 PM19:30

Elon Turgeman Quartet / Israel, Jazz Fusion, Weltmusik

Elon Turgeman (g), Daniel Bulatkin (Hammond Organ), Omri Abramov (sax), Utsi Zimring (dr)

 

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Der brillante Gitarrist Elon Turgeman, ein Jazzpionier, präsentiert sein neues Album "Climb Up", welches er kürzlich mit dem legendären New Yorker Schlagzeuger Adam Nussbaum herausgebracht hat. Elon bringt die musikalischen Einflüsse, die ihn über die Jahre inspiriert haben, in sein Spiel ein. Zusammen mit dieser wunderbaren Gruppe ist das Ergebnis ein warmer und einzigartiger Sound, der eine breite Palette von Stilen berührt, von klassischem Jazz bis zu zeitgenössischem Jazz und Weltmusikeinflüssen. Sie bieten eine intime, mitreißende und aufregende Quartet-performance, die Originalmusik aus Elons neuem Album "Climb Up" enthält, sowie Standards in einer farbenfrohen und einzigartigen Interpretation.

 

Brilliant guitarist Elon Turgeman, a jazz pioneer, presents his new album, "Climb Up”, which he recently launched with the legendary drummer from New York, Adam Nussbaum!  Elon brings the musical influences that have inspired him over the years into his playing. Together with this wonderful group, the result is a warm and unique sound that touches a wide range of styles, from classical jazz to contemporary jazz. Offers an intimate, sweeping and exciting Quartet performance that includes original music from Elon's latest album 'Climb Up' and standards in a colourful and unique performance.


Press Page:
"Music that will satisfy even the most demanding jazz fan” - JazzPort Blog
"a strong release which should bring Elon Turgeman a wider international following” - The London Jazz News
"The music on Climb Up... is rigorous and driven throughout by architectural acuity!”
- theWholeNote magazine
"The guitarist plays in a style that for all its frequent rambunctious phrases and lines is deceptively limpid, as if his wrists were almost disconnected from the rest of his arms – held together by hyperactive nerve ends that, in turn, control hyperactive fingers that could be urged to dart up and down the fretboard almost at will."
- the Whole Note Magazine
"With vibrant colour reminiscent of chimes and an uplifting, echo chamber-like quality, the song drives to his first sassy solo; and Elon is quite the technician.”
- Debbie Burke, Jazz Author USA 2018
"Music that will satisfy even the most demanding jazz fan” - JazzSK blog
Official website -
www.elonturgeman.com

Vorverkauf: 10 € / Tageskasse: 13 € / Schüler: 8 €


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Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.


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2019 tourt ZEITSCHNITT  unter dem Thema  „Umbrüche - Aufbrüche“ zu Gast in Zehdenick  Film im Gespräch „Wege in die Nacht“
Jun
13
7:30 PM19:30

2019 tourt ZEITSCHNITT unter dem Thema „Umbrüche - Aufbrüche“ zu Gast in Zehdenick Film im Gespräch „Wege in die Nacht“

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2019 tourt ZEITSCHNITT  unter dem Thema

„Umbrüche - Aufbrüche“ zu Gast in Zehdenick

Film im Gespräch „Wege in die Nacht“

D 1999, 98 Minuten, Spielfilm / R: Andreas Kleinert /

D: Hilmar Thate, Cornelia Schmaus, Henriette Heinze / FSK: ab 12

öFilm in Koproduktion mit dem ZDF, Das kleine Fernsehspiel, in Zusammenarbeit mit Studio Babelsberg Independents, unterstützt vom Filmboard Berlin-Brandenburg, der Mitteldeutschen Medienförderung und der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

INHALT
Der 55-jährige Walter ist arbeitslos. Früher mit einer gewissen Macht und Funktion ausgestattet, ist er jetzt immer weniger in der Lage, einen Sinn in seinem Dasein zu sehen und sich mit der Gegenwart zu arrangieren. Sein letzter Halt ist der Glaube an eine bessere Welt: Er will sich für das „Gute“ einsetzen, notfalls auch mit Gewalt. So zieht er nachts mit zwei Jugendlichen in dem Bewußtsein umher, von der Gesellschaft zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung gebraucht zu werden. Doch die Gesellschaft braucht ihn nicht.

In dem Maße, wie diese Erkenntnis in ihm reift, wird er sich selbst und seiner Umwelt gefährlich. Seine Frau, der einzige Mensch, der ihn liebt, wird ihn am Ende verraten, um sich zu retten. Für ihn kommt jedoch jede Hilfe zu spät. WEGE IN DIE NACHT: ein Film, der auf ebenso präzise wie poetische Weise ein gescheitertes Leben porträtiert.

http://oefilm.de/andreas-kleinert-wege-in-die-nacht/

„Nein, gibt Kleinert zu, ihn würden schon die sperrigen, schwierigen Figuren reizen. Der Film sei 1999, zehn Jahre nach Mauerfall, auch aus einem gewissen Frust heraus entstanden, weil es damals so wenig Filme gab, die sich mit der jüngsten deutschen Vergangenheit oder gar der Gegenwart auseinandergesetzt haben.

Der Nachteil, wenn man Filme über sperrige Figuren dreht, ist nur, dass man die auch nur schwer finanziert bekommt, weil sie keiner unterstützen will.

Der Nachteil, wenn man Filme über sperrige Figuren dreht, ist nur, dass man die auch nur schwer finanziert bekommt, weil sie keiner unterstützen will.“

Quelle: https://www.morgenpost.de/kultur/article216599237/Wege-in-die-Nacht-entstand-aus-Frust-ueber-andere-Filme.html - Berliner Morgenpost 2019

Im Jahr 2012 ging ZEITSCHNITT als Kooperation zwischen der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) und dem Filmmuseum Potsdam unter dem Titel „Film als Zeitgeschichte“ an den Start. 2019 findet die Reihe also schon im achten Jahr statt.

2019 tourt ZEITSCHNITT  unter dem Thema/Titel „Umbrüche - Aufbrüche“ durch Brandenburg. Es liegt nahe, 2019 die mittlerweile 30 Jahre zurückliegenden Ereignisse zu thematisieren, die zum Zusammenbruch der DDR und der Wiederherstellung der deutschen Einheit führten.  Unsere Überschrift „Umbrüche – Aufbrüche“ zielt dabei aber nicht ausschließlich auf Beschreibungen der „Wende“ selbst. Wir erweitern in der aktuellen „Zeitschnitt“-Ausgabe nun den Blick auf die 1990er Jahre, welche bislang filmhistorisch nur wenig beachtet wurden.

Diese in Bezug auf die anderen Ostblock-Staaten „Transformationszeit“ bezeichneten Jahre vollzogen sich in Deutschland anders, verdienen aber auch hier eine sorgfältigere Hinwendung. In ihnen spiegeln sich wichtige Erfahrungen der Umbruchzeit, die bis heute nachwirken. Die eben noch aktuellen Erlebnisse in der Diktatur und die nachfolgende Euphorie angesichts ihrer Überwindung wurden überlagert von ganz neuen Lebensrealitäten, auch von Anpassungszwängen. Das Alte war noch präsent, das Neue noch nicht vergegenwärtigt. Aus dieser widersprüchlichen Situation heraus entstanden vielfältige künstlerische Reflexionen, die vielleicht erst jetzt in ihrem seismografischen Wert erfasst werden können. Wir haben mit der Zeitschnitt-Filmreihe 2019 die schöne Möglichkeit, einige der damals entstandenen Filme im Land Brandenburg zu zeigen. Alle ausgewählten Filme sind sehens- und zeigenswert!

Alle Filmabende werden durch den Filmhistoriker Dr. Claus Löser eingeführt. 

Die Auftakt- und Abschlussveranstaltung finden im Filmmuseum Potsdam statt.

www.aufarbeitung.brandenburg.de

www.zeitzeugen.brandenburg.de 

Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.

 Eintritt: Eintritt: 3 € / Schüler 1 €      

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Tomi Salesvuo East Funk Attack / Finnland Soul, Blues, Funk
Jun
9
7:30 PM19:30

Tomi Salesvuo East Funk Attack / Finnland Soul, Blues, Funk

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Tomi Salesvuo East Funk Attack / Finnland Soul, Blues, Funk

Taru Ratilainen (voc), Ukko Heinonen (sax, fl), Ilmari Aitoaho (f-rhodes, p, keys),
Matias Kiiveri (g, backing-voc), Heikki Laine (b), Tomi Salesvuo (dr, backing-voc)

Die neue Tomi Salesvuo East Funk Attack steckt voller Energie!
Tolle Musik, geschrieben vom Maestro Tomi Salesvuo selbst, die so kraftvoll ist, dass man auf sich selbst aufpassen sollte.    

Diese Band ist ein reines Funkpaket, das man live nicht verpassen sollte!
Fetter Finnischer Funk. Funk Party.

Bandleader und Drummer Tomi Salesvuo kommt mit seiner Band wieder nach Deutschland. Neben einer neuen Besetzung, hat er neue Songs und eine ordentliche Packung Power dabei. Nicht ohne Grund vergleicht er

seine Musik mit finnischen Metal-Bands oder auch der finnischen Eishockey Nationalmannschaft. Dem Besten, was Finnland zu bieten hat, so Tomi. Ob Solistisch, wie etwa die junge Sängerin „Taru Ratilainen“, oder als ganze

Formation, diese Band weiß zu überzeugen und bringt jeden zur guten Laune und zum Tanzen. Let’s have a Funk Nach neuen Aufnahmen  in den E-Studios in Sipoon kommen Tomi Salesvuo und die EAST FUNK ATTACK erneut nach Deutschland auf Tour um ihre zweite Heimat wieder zu finden -  die Bühne! Party.

”Tomi Salesvuo produziert mit seiner EAST FUNK ATTACK Band sehr ehrgeizige Rhythmusmusik im Stil der 70er Jahre so, dass man behaupten kann, dass diese Art von energetischem Album bisher noch von keinem finnischen Künstler gehört wurde.“ Pale Saarinen (Jazzrytmit). 

"Tomi has a sense of melody and groove that is not heard everyday and he manages to combine catchy vocal lines with funky hornlines and his own smoking rythm-keeping, making this album a very fine example of music-

not just made in Finland but made for the whole world to hear."  - Nils Landgren

www.eastfunkattack.com

www.soundsgoodagency.com

Eintritt: Vorverkauf: 13 € , Tageskasse: 15 €, Schüler: 8 €

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WOMEN OF THE WORLD a cappella quartet  Vier Frauen, vier Kulturen, vier Gesangsstile…  GLOBAL VOICES UNITED
Jun
1
7:30 PM19:30

WOMEN OF THE WORLD a cappella quartet Vier Frauen, vier Kulturen, vier Gesangsstile… GLOBAL VOICES UNITED

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WOMEN OF THE WORLD

a cappella quartet

Vier Frauen, vier Kulturen, vier Gesangsstile…

GLOBAL VOICES UNITED

Vocal: Ayumi Ueda /Japan/

Annette Philip /India/

Debo Ray /Haiti-USA/

Giorgia Renosto, /Italy/

Drummer: Shawn Crowder /USA/

Women of the World (WOW) war schon immer von den unzähligen Traditionen, Musikstilen und stimmlichen Nuancen, die unsere Welt prägen, beeindruckt. Über traditionelle Arrangements, zeitgenössische Interpretationen oder Anpassungen, die von WOW selbst erstellt wurden, freuen wir uns, Lieder und Geschichten, mit denen wir in den letzten zehn Jahren gemeinsam unterwegs waren, zu teilen. Dieses Album wurde am 21. Mai 2017 live vor einem Live-Publikum im Firehouse Arts Center in Pleasanton, Kalifornien, aufgenommen. Die Lieder und Geschichten, die wir geteilt haben, repräsentieren Japan, Indien, Italien, Haiti, Kanada, USA, Kenia, Hawaii und Argentinien.

 Excellent“, schreibt die New York Times

Beautiful. Spirited. Loving … Wonderful“, so Mentor Bobby McFerrin

Vier junge Sängerinnen aus Japan, Italien, Indien und den USA/ Haiti offenbaren die Gemeinsamkeiten der Musikstile aus unterschiedlichen Kulturen – das Ganze auf höchstem Niveau und rein vokal mit Percussionist.

Neben etlichen anderen Awards und Titelgewinnen, haben Sie 2017 in der Carnegie Hall den mit 25.000 USD dotierten Titel

„A Cappella Open Champion“ gewonnen. Außerdem haben sie dieses Jahr bei dem vokal.total - International A Cappella Competition Graz teilgenommen und sind in der Kategorie „Jazz“ als Gewinnerinnen hervorgegangen.  A Cappella at its best!

“BEAUTIFUL. SPIRITED. LOVING ... WONDERFUL!” - BOBBY McFERRIN, GRAMMY-WINNING VOCALIST  

www.womenoftheworldmusic.com  

In freundlicher Zusammenarbeit Antje Pöllath von livekonzepte Michael Köstner /www.livekonzepte.de /

Eintritt: Vorverkauf: 15 € / Tageskasse: 18 € / Schüler: 8 €

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RALF HENTRICH  „SÜDLICH VON KOPENHAGEN“  RADIERUNGEN UND BUCHOBJEKTE
May
19
4:00 PM16:00

RALF HENTRICH „SÜDLICH VON KOPENHAGEN“ RADIERUNGEN UND BUCHOBJEKTE

RALF HENTRICH Ausstellung

„SÜDLICH VON KOPENHAGEN“

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RADIERUNGEN UND BUCHOBJEKTE

Der Verein Kulturlandschaft Nord widmet dem Künstler Ralf Hentrich posthum eine Ausstellung mit Druckgrafiken und Buchobjekten aus den letzten Schaffensjahren.

Der 1965 in Zehdenick geborene und und zuletzt in Altglobsow tätig gewesene, große, zeitgenössische Grafiker, der vor allem Landschaftsradierer war, ist Träger zahlreicher Preise und Stipendien. Auf seine eigene konsequente Art, sich auf unkonventionelle, experimentelle, dennoch traditionelle Weise, mit dem Thema der Landschaftsradierung zu befassen, sind unverwechselbare Grafiken entstanden. Für die meist klein- mitunter aber auch großformatigen Arbeiten waren oft nordische Landschaften, von Brandenburg über die kurische Nehrung bis Dänemark mit ihren Regionen und Küsten Inspirationsquelle, mitgebracht von Reisen übers Land.

Hentrichs nordische Momentaufnahmen mit Küstenstreifen, Wetter, Wind und Wolken sind aufs Papier gebrachte Kleinode, meisterhafte Radierungen, in dieser Ausstellung zu sehen.

Neben seinem künstlerischen Wirken war Ralf Hentrich Freund der Klosterscheune, arbeitete im Vereinsvorstand und hatte in den letzten Jahren maßgeblichen Einfluss auf das Ausstellungsprogramm der Klosterscheune.

Er verstarb viel zu früh mit nur 53 Jahren im November 2018.

Zur Ausstellung wird der Katalog „Südlich von Kopenhagen“ im pictus Verlag, Husum-Schobüll-Halebüll, Hrsg. Hans Heinrich Lüth erscheinen.

Zeitgleich ab 19.Mai, 13:00 Uhr, wird in der Galerie Eremitage Gransee, eine Kabinettausstellung mit Holzschnitten des Künstlers zu sehen sein.

Eröffnung:     

Sonntag, 19. Mai 2019 / 16:00 Uhr

Musik:           

„Sakta!“ schwedische Lieder

Johanna Maria Krasemann (voc)

Jewgeni Lubomirski (g)

Rede:

Dr. Alexander Jackob, Mainz

Begrüßung:

Jörg Zieprig, Klosterscheune Zehdenick

Kurzfilm zum Brandenburgischen Kunstpreis 2014: youtube, Ralf Hentrich

„o.T.“ Strichätzung/Aquatinta 2017 113 x 122 mm (Abbildung)

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Oláh Kálmán Quartett Weltmusik & Jazz aus Ungarn Budapest
May
11
7:30 PM19:30

Oláh Kálmán Quartett Weltmusik & Jazz aus Ungarn Budapest

Oláh Kálmán Quartet Weltmusik & Jazz aus Ungarn Budapest

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Kálmán Oláh (p), Kálmán Oláh Jr. (sax), József Barcza Horváth (b),

Elemér Balázs (dr)

 

Kálmán Oláh: er ist nicht nur als vurtioser Pianist, sondern auch als Komponist bekannt, sein Repertoire reicht von Klassik bis zeitgenössische Musik und Jazz. Neben zahlreichen Preisen gewann er 2006 mit seiner Komposition Always auch den Hauptpreis der amerikanischen Thelonious Monk Composers Competition.

Er spielt oft mit deutschen Musikern, er hat z. B. eine Doppel-CD, die er mit dem Stuttgarter Kammermusikorchester aufnahm, Bach: Goldberg-Variationen, mit den Improvisationen von Kálmán. Danach komponierte er Sketches from Bach: Cello suits – er spielt auf dieser Platte im Duo mit Mini Schulz. Und er hat eine CD mit dem Titel Lyrical Album, die 2015 in Deutschland erschien, Kálmán spielte mit dem Saxofonisten Peter Lehel und mit Mini Schulz (double bass). 

Es geht um eine neue Formation, so wir haben kein Video mit dieser Band Einige Klangbeispiele von Kálmán Oláh (alle sind die Kompositionen von Kálmán Oláh):

 

Kálmán Oláh, recognized with the Liszt Prize and Szabó Gábor Lifetime Achievement Award, has for years been passionately looking for new forms of music expression. Not only as a performer, but also as a composer, he is a leading artist of jazz, who has received among others the major prize of the Thelonious Monk Jazz Composers Competition in 2006, for his composition Always.

In his trio the pianist is backed by two of his long-time fellow musicians, Elemér Balázs and József Barcza Horváth. The sophisticated play and amazing consistency of the threesome are the guarantee for modern, exciting compositions and inspiring improvisations. Saxophonist Kálmán Oláh Jr. joins them rounding up the group to a quartet. The young saxophonist first walked in the footsteps of his father, studying piano, and only later, at the age of 13, he began to play the saxophone. He has given many concerts with his own quartet and in duo with his father. He is currently studying at the Ferenc Liszt Academy of Music.

 Always, die von Thelonious Monk Institut mit dem Grosspreis ausgezeichnete Komposition von Kálmán, mit Jack DeJohnette und Ron McClure:

https://www.youtube.com/watch?v=H9ytdSvMEnU

Last Moment: 

https://www.youtube.com/watch?v=Ef9IgsmLrmw

Oláh Kálmán und Peter Lehel spielen Bach (Kálmán's CD, Kálmán Oláh: Sketches from Bach Cello Suits): https://www.youtube.com/watch?v=eOeMQc9sxWY

Ein ganzes Konzert mit dem amerikanischen Saxofonisten Tim Ries:

https://www.youtube.com/watch?v=8PMeyYO9S20

Hungarian Sketches Nr. 1.: 

https://www.youtube.com/watch?v=2Ovy_2CjHw8&feature=share

Kálmán's website: http://www.kalmanolah.com/

Besonderen Dank gilt dem Collegium Hungaricum Berlin (CHB) und Erzsebet Eszeki für die freundliche Zusammenarbeit und Unterstützung.

     

 
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Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.

Eintritt: Vorverkauf: 12 € / Tageskasse:15 € / Schüler: 8 €

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Zeitgenössische Literatur im Gespräch & Lesung  Marion Brasch „Lieber woanders“
Apr
26
7:30 PM19:30

Zeitgenössische Literatur im Gespräch & Lesung Marion Brasch „Lieber woanders“

Zeitgenössische Literatur im Gespräch & Lesung

Marion Brasch „Lieber woanders“

 

Roman | ET ca. 27. Februar 2019

 

Presse:

»Marion Brasch schreibt erfrischend und amüsant. Unterhaltsam, aber ohne Neigung zum Trivialen. Der Sprachgestus erinnert zuweilen an Erich Kästner, zuweilen an Hans Fallada.« Ulf Heise, MDR Figaro

Toni und Alex kennen sich nicht und sind doch auf verhängnisvolle Weise miteinander verbunden. Toni leidet unter dem Verlust ihres kleinen Bruders, für dessen Tod sie sich verantwortlich macht. Alex führt ein Doppelleben und trägt an einer Schuld, über die er nie gesprochen hat. 24 Stunden bewegen sich die beiden aufeinander zu, bis sich ihre Wege trotz skurriler Begegnungen und komischer Zwischenfälle schließlich kreuzen. Marion Brasch erzählt diese Geschichte vom Leben und Überleben in einem klaren, aufmüpfigen und warmen Ton und mit großem Gespür für die Augenblicke, die über Glück oder Unglück entscheiden.  

Marion Brasch wurde 1961 in Berlin geboren. Nach dem Abitur arbeitete die gelernte Schriftsetzerin in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR, später fürs Radio.

Bei S. Fischer erschienen die Romane »Ab jetzt ist Ruhe« und »Wunderlich fährt nach Norden«.  

/ ISBN: 978-3-10-397413-3  /

In freundlicher Zusammenarbeit mit dem S. Fischer Verlage | www.fischerverlage.de |

Eintritt: Vorverkauf: 6 € / Tageskasse: 9 € / Schüler: 3 €

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Hvalfugl / DK Skandinavischer Folk
Apr
12
7:30 PM19:30

Hvalfugl / DK Skandinavischer Folk

Hvalfugl / DK Skandinavischer Folk

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Jonathan Fjord Bredholt  (piano & harmonium)

Jeppe Lavsen (Electric guitar)

Anders Juel Bomholt (double bass)

 

Als die Gruppe HVALFUGL im Jahre 2017 ihr Debütalbum “BY” veröffentlichte, waren die Musikkritiker begeistert. Das Trio führt Skandinavischen Folk und Nordic Jazz über die Grenzen der Genres hinaus, wunderschöne Melodien, die sowohl von der Dänischen als auch von der Schwedischen Folktradition inspiriert wurden - sie präsentieren die Musik in ganz neuem Gewand. Jeppe Lavsen mit seinem Jazzbackground spielt die Gitarre mit sphärischen Sounds und Effekten, Anders Juel Bomholt ist Bassist mit Leidenschaft für Harmonien und melodische Passagen und Jonathan Fjord Bredholt begeistert mit seinem ausgereiften, dynamischen Klavierspiel. Die Arrangements basieren auf zeitgenössischer Volksmusik und führen in den Kompositionen der Gruppe zum Verschmelzen mit Elementen des Jazz. Mit der Melodie als Mittelpunkt lassen sie sich Raum für Improvisationen, die Musik ist geprägt von einer großen Leidenschaft für Melodiespiele und Harmonien.

Die Melodien müssen so intuitiv und verständlich sein, dass jeder, der zuhört, von ihnen berührt wird.
Hvalfugl hat ein Studioalbum "By" veröffentlicht, eine EP "En Dag I Oktober", und jetzt sind Sie mit ihrem zweiten Studioalbum "Som En Faldskærm" dabei.

Presse:

"Es schreit weder, noch stampft es mit den Füßen, aber dieses entzückende Debüt des skandinavischen Trios Hvalfugl strahlt kristalline Wärme und eine gewisse räumliche Delikatesse aus - ein Signal der Gelassenheit über der Menge des energiegeladenen Jazz." (Adrian Pallant, AP Reviews).

Eingängige Melodien, schön arrangiert. Lassen Sie sich mitreißen, während Hvalfugl Sie in sein verführerisches Universum einlädt, in dem Geschichten aus der alten Musiktradition Skandinaviens mit dem Klang des modernen nordischen Tones vereint werden.
Hvalfugl wurde für den Danish Music Awards Folk Award in der Kategorie „Talent of the Year“ 2016 nominiert und erhielt 2017 eine einjährige Mentorenschaft beim Copenhagen World Music Festival.

„Die Musik von Hvalfugl ist so verdammt schön. Das Debütalbum des Trios By sticht aus, wo skandinavisches Folk und nordischer Jazz eine Grenze teilen, was bedeutet, dass Sie schöne melodische Bilder in einer Umgebung erhalten, in der ein dickes, stimmungsvolles Ambiente alle Arten von (...) ”(Dave Sumner, Jazzblog Bird Is The Worm)
Video
https://www.youtube.com/watch?v=XpQPvf-2U3U
https://www.youtube.com/watch?v=KYreanxfyOo
www.hvalfugl.dk

Vorverkauf: 13 € / Tageskasse: 15 € / Schüler: 8 €

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Finnischer Folk mit faszinierenden Stimmen  Suden Aika  "Sisaret / Schwestern"
Apr
7
7:30 PM19:30

Finnischer Folk mit faszinierenden Stimmen Suden Aika "Sisaret / Schwestern"

Finnischer Folk mit faszinierenden Stimmen

 

Suden_Aika_Klosterscheune_Z.jpg

Suden Aika  "Sisaret / Schwestern"

 

Neue Vokalkunst finnischer Frauen

 

Suden aika sind:

Katariina Airas (vocals, mora harp, wooden flute)
Karoliina Kantelinen (vocals, kantele, percussions, wooden flute)
Liisa Matveinen (vocals, kantele)
Veera Voima (vocals, percussions, low whistle)

 

Finnland  Land der Seen und der starken Frauen! Letzteres beweisen die vier Ausnahmesängerinnen und Instrumentalistinnen der Gruppe Suden Aika, ("Zeit der Wölfe) seit mittlerweile 15 Jahren- auch bei zahlreichen Tourneen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Aus bis zu 1000 Jahre alten Sagen, Zaubersprüchen und Gedichten, ergänzt durch eigene Songs im lyrischen Metrum des finnischen Nationalepos Kalevala, formt das Quartett kraftvolle Vokalstücke, die behutsam von finnischer Kantele, Flten und Perkussion begleitet werden.

Mit ihrem einzigartigen Ensemble-Klang ziehen Suden Aika ihr Publikum geradezu magisch in den Bann. Eine betörende, hoch ästhetische Darbietung (Kieler Nachrichten) oder A capella par-excellence

(Vogtland-Anzeiger) - so oder ähnlich euphorisch fallen die Reaktionen von Presse und Publikum aus. Dass die Musik und die Lieder eine entspannende, bisweilen mystische Wirkung entfalten, erklärt Katariina Airas, die das Quartett 2003 mitgegründet hat, im perfekten Deutsch so:

Im Zentrum steht zumeist die Harmonie zwischen den Elementen der Natur und dem Menschen, was durch die musikalischen Harmonien der nordischen Folkmusik noch unterstrichen wird. Selbst wenn die Zuhörer die gesungenen Texte nicht verstehen, ahnen sie schnell, worum es geht. Denn letztlich ist es die Musik, die die Geschichten erzählt. Und weiter sagt sie: "Wir sind kein Quartett im typischen Sinne. Die klassische Aufteilung in zwei Sopran- und zwei Altstimmen gibt es bei uns nicht.

Wir singen alle, sowohl die ganz hohen als auch die tiefen Töne und oft pendeln unsere Stücke zwischen leisen und explosiven Passagen."

Auf ihrem sechsten Studioalbum Sisaret (Schwestern, 2018 auf dem Bremer Label Laika Records erschienen) singen Katariina Airas, Liisa Matveinen, Veera Voima und das neue Mitglied Karoliina Kantelinen (die auch Mitglied bei Vrttin ist ) vorwiegend aus dem Leben von Frauen und deren Erfahrungen - von der Jugend bis ins hohe Alter. Lasst uns feiern, tanzen, ungezwungen essen und trinken lautet sinnigem die Aussage im gleichnamigen Titelstück, das ganz im Zeichen einer unbeschwerten Jugend steht und ebenso fröhlich und ausgelassen daherkommt wie der Opener Tammikkinen. Dort heißt es: Beginne einen wilden Tanz und warte, bis du einen Mann findest. Einen Jäger, so stark, dass du dir unter seiner Decke vorkommen wirst, als wenn du in der Sauna bist. Ein Stück, das Elemente aus der bulgarischen und der afrikanischen Gesangstradition enthält, während Pakene, Paha auf einen alten Zauberspruch zurückgeht, den die Setukesen  ein finno-ugrisches Volk im Südosten Estlands  verwendeten, um Krankheiten und böse Geister zu vertreiben. Mit Vera haben wir eine große Expertin, die viel über Gesangstraditionen auf der ganzen Welt weiß. Diese greifen wir auf.

Nicht, um sie zu imitieren, sondern um uns von ihnen inspirieren zu lassen, unterstreicht Airas.

In den Stücken von Suden Aika begegnen den Hrenden auch immer wieder mystische Gestalten wie die Göttin Muarie. Sie ist der Legende nach eine kleine Frau, die im Himmel darauf wartet, dass Menschen, die sich verletzt haben, sie um Hilfe rufen, erklärt Airas. Mit ihren Zaubersprüchen kann die Göttin Brandverletzungen (Tulen Lumo) oder Schnittverletzungen heilen (Muarie). Um ganz und gar irdische Belange geht es dagegen in Pivperho. Wie in vielen anderen Gedichten ist das mit der Interpretation oft schwierig, da wir häufig ganz unterschiedliche Ideen und Ansichten dazu haben. Aber für mich geht es in dieser Erzählung um eine Frau im mittleren Alter, deren Traum von Ehe und Kindern wie eine Seifenblase zerplatzt, als sie merkt, dass sie sich in ihrer großen Liebe getäuscht hat, und sich nun fragt, ob sie für den Rest ihres Lebens allein bleiben muss, so Airas bei diese melancholischen, zauberhaften Ballade.

Vom 4.-14. April 2019 wird das Quartett seine Stücke nach längerer Pause auch wieder in Deutschland und in Österreich präsentieren können. Eine mehrtägige Tournee durch die Schweiz im Herbst 2017 verlief für die neue Suden Aika-Besetzung vielversprechend. Die Zuschauer haben uns überall einen herzlichen Empfang bereitet und geradezu euphorisch auf die Stücke reagiert  vor allem auf die des neuen Albums, von denen wir schon einige ausprobiert haben, verrät Airas. Man kann also gespannt sein, womit uns die vier ausdrucksstarken und stimmgewaltigen Frauen aus Finnland bald verzaubern werden.

https://www.youtube.com/watch?v=VO3NCDoFXMs

www.sudenaika.com

https://www.youtube.com/watch?v=VO3NCDoFXMs

www.sudenaika.com

 

Livemitschnitt  von Deutschlandradio Kultur.

 

Vorverkauf: 15 € / Tageskasse: 18 € / Schüler: 8 €

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LA BICICLETTA AUF WINTERREISE - zwischen Schubert und Tango
Mar
30
7:30 PM19:30

LA BICICLETTA AUF WINTERREISE - zwischen Schubert und Tango

LA BICICLETTA AUF WINTERREISE - zwischen Schubert und Tango

Judith Brandenburg    (Bandoneon, Komposition)

Corinna Söller            (Klavier, Arrangement)

Florian Kellerhals        (Violine, Arrangement)

 

Mit "La Bicicleta auf Winterreise" wandert unser Ensemble zwischen den Welten des

Schubert-Liedes und des modernen Tango:

 

Die Instrumentalbearbeitung von Liedern aus Franz Schuberts „Winterreise“ vereint die rhythmische Kraft und die intensiven Emotionen des Tango mit der Essenz des Schubertzyklus.

In manchen Liedern wie "Auf dem Flusse" war alles schon da: eine intensive Melodie, eine starke Basslinie, tangotypische Harmonien. Andere Lieder wie "Gute Nacht" erschlossen sich uns improvisatorisch - über einem durchgehenden Walking Bass steigen wie aus dem Nebel Melodien auf. Im Lied "Der greise Kopf" wiederum erklingt ein einsames leicht jazziges Solo über einem entkräfteten, ermatteten Groove.

"Der stürmische Morgen" wurde für uns zu einer vorwärtsstrebenden Milonga, eingeleitet von Schuberts originalen Klavierintroduktion, so wie im ganzen Programm Schuberts wunderbarer Klavierton immer durchscheint. Im "Frühlingstraum" kontrastiert der argentinische Folklorerhythmus Malambo mit einem Tango-Vals, während im "Muth" die Textzeile „sind wir selber Götter“ uns so fesselte, dass ein ganz eigenes atemloses Stück entstand.

Gemeinsam spielten wir Judith Brandenburgs Entwürfe, probierten, hörten Bekanntes völlig neu, ließen es gemeinsam wachsen, bis es zu dem wurde, was es jetzt ist: unsere ganz persönliche Interpretation der „Winterreise“, erfüllt von Liebe und Respekt für Schuberts wundervolle Musik.

 PRESSE:

“Ganz hervorragende Musik, zu Recht etikettiert als Tango progresivo!” (Jazz Podium)

„La Bicicleta auf Winterreise“

 

Eintritt: Vorverkauf: 12 € , Tageskasse: 15 € , Schüler: 8 €

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PETER HERRMANN - AUSSTELLUNG _ MALEREI
Mar
24
to May 12

PETER HERRMANN - AUSSTELLUNG _ MALEREI

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PETER HERRMANN / MALEREI

Biografie Peter Herrmann

geboren am 18.Mai 1937 in Großschönau/Lausitz

1951 Lehre als Chemigraf in Dresden

ab 1953 Teilnahme am Malkurs der Volkshochschule Dresden bei Jürgen Böttcher

Mitschüler und Freunde sind Peter Graf, Winfried Dierske, Peter Makolies und  Ralf Winkler (A.R. Penck)

seit 1971 als freier Maler tätig

1977 Mitbegründer der Obergrabenpresse

1984 Ausreise nach Hamburg

lebt  seit 1986 als Maler in Westberlin

1995 Arbeitsaufenthalt in Rio de Janeiro

1998 Villa Romana Preis, Florenz; lebt und arbeitet in der Villa

1999 Stipendium der Konrad - Adenauer – Stiftung

2001 Fred – Thieler – Preis für Malerei der Berlinischen Galerie Berlin

2012 Heirat mit Anke Appuhn

Ausstellungsauswahl

1961 junge Künstler – Malerei, Akademie der Künste Ostberlin

1965 Malerei – Grafik – Plastik, Puschkinhaus  Dresden mit Peter Graf, Peter Makolies, Winfried Dierske und Ralf Winkler (A.R. Penck)

1985 Galerie am Savigny – Platz , Westberlin

1989 Bleu de Prusse, Goethe – Institut – Paris

1990 Marienhospital, Brühl

1991/1991 Erste Phalanx nedserd, Kunsthalle Nürnberg, ab 1992 Lindenau – Museum, Altenburg ( mit Dierske , Strawalde, Graf, Makolies, Penck)

1991 Gespräche mit Henry Rousseau, Galerie am Savigny – Platz, Berlin

1994 Wassermusik, Galerie Rotes Rathaus, Schwetzingen

2003 DC: Peter Herrmann, Museum Ludwig, Köln

2003 Galerie Brigitte Utz, Dresden

2007 Das Leben ein Fest, Museum Junge Kunst, Frankfurt/Oder

2012 Ostende, Leonhardi -  Museum, Dresden

2015 Gallerie Anna Zorina, New – York

2015 Galerie Fahrradbüro, Berlin

2016 Malergrüße aus Berlin; Kunstmuseum Kloster unser Lieben Frauen, Magdeburg

2016 Peter Herrmann – Malerei, Zitadelle Berlin Spandau

2018 Peter Herrmann – Malerei von 1984 bis 2018, Bermel van Luxburg Gallery Berlin

Ausstellungsbeteiligung – Auswahl

1977 Kunstausstellung der DDR, Dresden

1979 Jugend in der Kunst, Berlin – Ost

1987 Art Cologne

1991/1991 Erste Phalanx nedserd, Kunsthalle Nürnberg, ab 1992 Lindenau – Museum, Altenburg ( mit Dierske , Strawalde, Graf, Makolies, Penck)

1993/1994 Weiße Fahne- gebranntes Kind – Watzmann; Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg; Kunstamt, Berlin – Wedding

1995 Museum of Modern Art , Rio de Janeiro

1996 Trois artistes berlinois, Carre’ Sainte Anne, Montpelliers mit Hans Scheib und Reinhard Stangl

1997/1998 Deutschlandbilder – Kunst aus einem geteilten land, Martin Gropius Bau, Berlin

2002 Kunstsommer im Ka- De – WE, mit Hans Scheib und Joachim Schmettau

2010 Brekthrough – 20 Years after german unification, Nashville, Aspen, Washington DC, San Antonio, Chicago

2015 Englischrot und Taubengrau, Botschaft der BRD, London mit Hans Scheib

2017 Orlando Musem of Art, Florida

 

Eröffnung: Sonntag, 24. März 2019 / 15:00 Uhr

Musik:        N.N.

Rede:          N.N.

 

Begrüßung: Jörg Zieprig, Klosterscheune Zehdenick

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FINISSAGE zur AUSSTELLUNG "SEHEN SIE" von JACQUELINE MAJUMDER & CARSTEN SCHNEIDER
Mar
17
4:00 PM16:00

FINISSAGE zur AUSSTELLUNG "SEHEN SIE" von JACQUELINE MAJUMDER & CARSTEN SCHNEIDER

FINISSAGE ZUR AUSSTELLUNG “SEHEN SIE” von JACQUELINE MAJUMDER & CARSTEN SCHNEIDER

Polaroids & Collagen

Jacqueline Majumder

liest Lyrik aus ihren Gedichtbänden „Ausreise“ und „Ein Mantel aller Gedanken“

 

Carsten Schneider

präsentiert Hörspiele und liest Kurzgeschichten aus „Kleine Perle Glück“

Programmdauer ca. 60 Minuten um eine Spende wird gebeten

 

Eintritt: Vorverkauf: 5 € , Tageskasse: 10 € , Schüler: 2 €

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BOMBEN FÜR DIE WELT - Wie Deutschland an Krieg und Krisen verdient
Mar
14
7:30 PM19:30

BOMBEN FÜR DIE WELT - Wie Deutschland an Krieg und Krisen verdient

BOMBEN FÜR DIE WELT - Wie Deutschland an Krieg und Krisen verdient

„ökofilmtour“ 2019 zu Gast in Zehdenick

 / 43 Min.  Ab Klassenstufe 7 /

R/D: Phillip Grüll, Karl Hoffmann / K: Christoph Castor, Rick Dockhorn, Sigurd Frank, Christian Fiedel, Markus Greißl, Jürgen Katzur, Ingo Mende, Oliver Priller u.v.a

2018 /  BR-Reihe: Dok/Thema / Red: Astrid Harms-Limmer, Stephan Keicher

Die deutschen Rüstungsexportregeln zählen zu den strengsten der Welt - auf dem Papier. Denn gleichzeitig fallen Bomben des deutschen Rheinmetall-Konzerns im Jemen, wo sich die schlimmste humanitäre Katastrophe unserer Zeit abspielt. Deutschlands größter Rüstungskonzern verkauft ganze Munitionsfabriken in den Nahen Osten und nach Nordafrika. So gelingt es ihm, die Genehmigungsstandarts der Bundesregierung einfach zu umgehen.

https://www.ardmediathek.de/tv/DokThema/Bomben-f%C3%BCr-die-Welt-WieDeutschland-an/BR-Fernsehen/Video?bcastId=40552236&documentId=49242458

Die Dokumentation zeigt die Zusammenhänge zwischen Bomben, Renditen und Flüchtlingsströmen: Wie steht es mit der Rolle Deutschlands als moralische Instanz in der Welt?

Ein Film von Philipp Grüll und Karl Hoffmann 

14. Brandenburger Festival des Natur- und Umweltfilms Ökofilmtour 2019 / FÖN Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz e.V.
Haus der Natur , Lindenstraße 34 , 14467 Potsdam  

Eintritt: Vorverkauf: 5 € , Tageskasse: 7 €, Schüler: 2 €

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THE GREEN LIE - Die Grüne Lüge - Film
Mar
13
7:30 PM19:30

THE GREEN LIE - Die Grüne Lüge - Film

THE GREEN LIE - Die grüne Lüge                

 13.März, 19:30 und 14.März 9:30 für Schulen / 90 Min. / Ab Klassenstufe 7 / „ökofilmtour“ 2019 zu Gast in Zehdenick

Die grüne Lüge / R/D: Werner Boote, Kathrin Hartmann / K: Dominik Spritzendorfer, Mario Hötschl /P: Markus Pauser, Erich / Schindlecker / Verleih: Little Dream Kinostart: 21.04.2018, 2017 Österreich,  Deutschland / Kino-Dokumentarfilm

DarstellerInnen: Kathrin Hartmann, Werner Boote, Noam Chomsky, Raj Patel, Sonja Guajajara

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Eine populäre und gefährliche Lüge!

Gemeinsam mit der Expertin für Greenwashing, Kathrin Hartmann, zeigt Werner Boote in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können. Schluss mit den grünen Lügen!

Nach seinen Umweltfilmen "Plastic Planet"(2011) und "Population Boom" (2014) hilft Werner Boote hier, sich gegen "Greenwashing", gegen Falschinformationen und Augenwischerei zu wehren. Er blickt genau auf die ach so sauberen Waren in den Supermarktregalen und zeigt, dass Lebensmittel und Anderes noch lange nicht grün sind, nur weil ihre Verpackungen so angestrichen wurden. Oft wird die Verantwortung für Umweltverträglichkeit auf Konsumenten übertragen. Doch Verbraucher sind vor allem mündige Bürger, die sich ohne Warenprüfung darauf verlassen möchten, dass die gekauften Produkte ihnen keinen Schaden zufügen.Quelle: http://www.wernerboote.com/cms/wernerboote/index.php?idcat=8

• FILMKRITIK (von Georg Seeßlen) 

"Eine ernüchternde Reise, eine Reise, die zornig macht. Und die zugleich optimistisch bleibt. Der Film von Boote und Hartmann enthält eine Reihe von Informationen, die im täglichen Nachrichtenfluss nicht vorkommen, vor allem aber vermittelt er, wie sich die Gefahren einer Produktion unter dem grüngewaschenen Image der Konzerne nicht allein in Zahlen und Untersuchungen wiedergeben lassen, sondern im Leben von wirklichen Menschen. Das ist es, was Filme können." (epd film 23.02.2018

Die Ökolügen der Konzerne und wie wir uns dagegen wehren können.  

Welturaufführung: Berlinale 2018 - Nominierung für den Dokumentarfilmpreis 

Eintritt: Vorverkauf: 5 € , Tageskasse: 7 €, Schüler: 2 €

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ADI BRAUN QUARTETT / Kanada   „Modern woman / Moderne Frau“  Singer, Song, Cabaret Jazz im Stil von Kurt Weil
Mar
10
4:00 PM16:00

ADI BRAUN QUARTETT / Kanada „Modern woman / Moderne Frau“ Singer, Song, Cabaret Jazz im Stil von Kurt Weil

ADI BRAUN QUARTETT / Kanada

 „Modern woman / Moderne Frau“, Singer, Song, Cabaret Jazz im Stil von Kurt Weil

 Adi Braun (voc), Tom King (p), Robin Draganic (b), Tilman Person (dr)

 Einen nostalgischen Rückblick will Adi Braun in ihrem Song- Programm nicht bieten. Die Kanadierin, deren Album Moderne Frau 2017 erschien, lädt jede musikalische Geste mit Bedeutung auf, gibt den Worten wehmütigen Glanz oder satirischen Biss. Die Sängerin, Jazz- und Theaterfrau Adi Braun fragt nach der „modernen Frau“ der Goldenen Zwanziger, deren Eigenheiten und Sehnsüchte sie in den Songs von Kurt Weill oder in eigenen Kompositionen wie Josephine aufspürt.

Adi Braun kehrte nach einer klassischen Ausbildung Ende der neunziger Jahre zum Jazz und zu den Songs des deutschen Kabaretts der Zwischenkriegszeit zurück. 2003 veröffentlichte sie ihr erstes Album Delishious, gefolgt von vier weiteren, die von ihrer subtilen Kunst des nuancierten Ausdrucks zeugen. Hört man Franz Grothes Du musst es leise sagen in ihrer Interpretation, klingt es nicht nach Margo Lion aus den Dreißigern, sondern ganz nach 21. Jahrhundert, ebenso wie die Weill-Schlager wie Mackie Messer oder Speak low.

Quelle: https://www.kurt-weill-fest.de/pages_d/kwf_2_0_17_0.html

www.adibraun.com

Adi Braun gastiert auch zum diesjährigen KURT WEILL FEST in Dessau und wir sind froh sie innerhalb dieser Tour auch in der Klosterscheune Zehdenick begrüßen zu dürfen.

www.kurt-weill-fest.de (1.-17.März 2019)

Eintritt: Vorverkauf: 12 € / Tageskasse: 15 € / Schüler: 5 €

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IM KÖNIGREICH DER PILZE - „ökofilmtour“ 2019 zu Gast in Zehdenick
Mar
6
7:30 PM19:30

IM KÖNIGREICH DER PILZE - „ökofilmtour“ 2019 zu Gast in Zehdenick

IM KÖNIGREICH DER PILZE                                              

06. März, 19:30 und 06.März, 09:30 (für Schulen), 55 Min. / Ab Klassenstufe 7

Im Königreich der Pilze / R/D: Annamária Tálas, Simon Nasht / K: Oliver Nasht, Russell Gienapp, Walter C. / Corbett 52 2018 / Australien, Kanada / Dokumentation für ARTE

Im Verborgenen liegt ein Reich, das unbemerkt das Leben regiert. Eine fremde Welt mit den größten und ältesten lebenden Organismen auf der Erde: Pilze. Ihren Eigenschaften und Fähigkeiten verdanken alle Lebewesen ihre Existenz. Wissenschaftler auf der ganzen Welt beginnen gerade erst zu verstehen, welche Bedeutung Pilze überhaupt haben.

Pilze existieren seit Anbeginn des irdischen Lebens. Sie sind weder Pflanze noch Tier und nicht von Sonnenlicht und Luft abhängig. Pilze "fressen" Steine, so bildet sich Boden, auf dem Pflanzen wachsen können. Voraussetzung für die Veränderung der Atmosphäre und für die Evolution der Tiere. Auch nach dem letzten Massenaussterben überlebten Pilze. Die unentdeckten Kräfte der Pilze könnten den Menschen helfen, auf dem zunehmend vergifteten, erschöpften und sich erwärmenden Planeten zu überleben.

Pilze sind die Überlebenskünstler der Natur, die einfallsreichsten und erfolgreichsten aller Lebewesen. Sie wachsen in den eisigen Temperaturen der Antarktis und gedeihen an den Wänden des Reaktors von Tschernobyl. Sie sind auf Nahrungsmitteln, in den Lungen von Menschen und Tieren, und auch die Haut ist mit ihnen bedeckt. Einige Pilzsporen können Millionen von Jahren inaktiv bleiben, ohne zu sterben. Die Sporen von Pilzen sind quasi überall. Viele davon sind für Säugetiere sehr nützlich. So hat die Hefe den Menschen mit Brot und Bier das Überleben erleichtert. Andere Pilze können allerdings zu einer ernsten Bedrohung werden, denn es werden immer wieder mysteriöse Krankheiten bekannt, die von Pilzsporen verursacht werden.

Die Dokumentation beschreibt, wie Pilze entstehen, sich gegen Naturgewalten behaupten und die Welt sogar gestaltet haben. Ein besseres Verständnis für das Überleben von Pilzen könnte es der modernen Medizin ermöglichen, neue Medikamente zu entwickeln. So, wie Penizillin auf einen Schimmelpilz zurückgeht, könnte auch die nächste Generation von Antibiotika aus Pilzen hervorgebracht werden.

Quelle:https://programm.ard.de/TV/arte/im-koenigreich-der-pilze/eid_28724675813260

14. Brandenburger Festival des Natur- und Umweltfilms Ökofilmtour 2019 / FÖN Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz e.V.
Haus der Natur , Lindenstraße 34 , 14467 Potsdam  

Eintritt: Vorverkauf: 5 € , Tageskasse: 7 €, Schüler: 2 €

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CLIFF STEVENS TRIO / Kanada Blues & Rock  Cliff Stevens (voc, g), Serge Dionne (b), Danny Dyson (dr)
Mar
3
4:00 PM16:00

CLIFF STEVENS TRIO / Kanada Blues & Rock Cliff Stevens (voc, g), Serge Dionne (b), Danny Dyson (dr)

CLIFF STEVENS

Der Blues -Gitarren Himmel: Kratziger, ergreifender Gesang und überzeugendes Songwriting á la Eric Clapton und John Mayer.

Cliff Stevens ist ein preisgekrönter Blues-Gitarrist aus Montreal, Kanada. Er ist ein publikumsgefeierter, energiegeladener Gitarrist der im Stil von Eric Clapton, Freddie King und Stevie Ray Vaughan spielt. Cliff begann vor rund 35 Jahren professionell Gitarre zu spielen. In dieser Zeit spielte er als Sideman in verschiedenen Bands, an vielen Standorten und vor unterschiedlichen Zuschauergruppen. "Clapton jammte nur eine Nacht und ich war hin und weg", sagt Stevens über ein Cream Konzert, das er im Jahre 1968 in Montreal besuchte. "Dann sah ich Johnny Winter 1970 und verinnerlichte jeden Lick, den ich speichern konnte." Er erhielt den Lob der Kritiker für seine beiden Songs auf dem Compilation-Album "Preservation Blues Review" aus dem Jahr 1997. Sein letztes Album aus dem Jahr 2009 mit dem Namen "Feelin 'the Blues" enthält atemberaubende Blues Stücke sowie auch sechs Eigenkomposiitonen. Cliff war mit diesem Album 18 Monate in den Top 100 der "New CD Charts" und als Album des Jahres von Le Lys Blues nominiert. Als die Cliff Stevens Band 2014 in Europa als Support für Wishbone Ash tourte, spielte sie von Januar bis Februar in 33 Städten in fünf Ländern und gewann viele neue begeisterte Fans. Cliff Stevens - Ein großer Gitarrist, der den Blues mit einer von der Straße gehärteten Stimme der Erfahrung singt. Tourneen von 2015 bis 2018 führten ihn durch ganz Europa, wobei sein Hauptaugenmerk auf dem Deutschem Markt liegt. Auf der Tour 2018 konnte er sein neues Livealbum „Live in Germany“ von der Tour 2017 hervorragend promoten und bereits gute Stückzahlen an die begeisterten Fans absetzen, die in Scharen zu ihm in die Konzertsäle pilgerten.

Cliff Stevens - Ein großer Gitarrist, der den Blues mit einer von der Straße gehärteten Stimme und der Erfahrung singt - ein absolutes Muss!

Aktuellstes Album: „Live in Germany“ / www.CliffStevens.com / www.YouTube.com/cliffstevensband

PRESSE:

Real Blues Magazine - "Top 10 Blues Guitarists - Top 10 Albums - Best Original Song"

Blues Matters Magazine (UK) - “Finely wrought vocal style…fine slide…quality songs…”

In freundlicher Zusammenarbeit mit KBM Hamburg. www.k-b-n.de

Eintritt: Vorverkauf: 15 € / Tageskasse: 18 € / Schüler: 8 €

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Winter-KINDER-MÄRCHEN-Wunschfilme - Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Väterchen Frost Abenteuer im Zauberwald - Das singende und klingende Bäumchen - Schneewittchen…
Feb
28
9:00 AM09:00

Winter-KINDER-MÄRCHEN-Wunschfilme - Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Väterchen Frost Abenteuer im Zauberwald - Das singende und klingende Bäumchen - Schneewittchen…

WINTER-KINDER-MÄRCHEN-WUNSCHFILME

“Es war einmal vor langer Zeit…” Wer kennt diese mit Geschichten über Königskinder, Hexen, Zwerge, Feen, Fabeltiere und böse Stiefmütter assoziierbare Formel nicht? Die Deutschen gelten bekanntlich nicht nur als Volk der Dichter und Denker, sondern auch als Erben der großen Sammler von Kinder- und Hausmärchen. Was gibt es überhaupt Schöneres, als an den kalten, dunklen Tagen sich Märchenfilme anzusehen.

Ein Erlebnis für alle Altersgruppen von 3-99 Jahre…

Vorverkauf: 1 € Kinder  / Andere Zuschauer 6 €

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STEPHAN SCHRADER Solo Cello / Bremen  „CELLO LOOP“  Sein Cello klingt wie ein Orchester
Feb
24
4:00 PM16:00

STEPHAN SCHRADER Solo Cello / Bremen „CELLO LOOP“ Sein Cello klingt wie ein Orchester

STEPHAN SCHRADER

„CELLO-LOOP: umringt von etlichem Fuß-Pedals sitze ich allein mit dem Cello auf der Bühne - aber es klingt wie eine Band, wie ein ganzes Orchester. Mit Hilfe der Loopmaschine vervielfältige ich mich; das Cello klingt mal wie Bass, dann wie Banjo oder Percussion, dann wie Geige oder Gesang.

Meine Moderation gehört zum Programm: humorvoll schafft sie die Überleitungen zwischen swingenden Eigenkompositionen und überraschenden Bearbeitungen bekannter Melodien aus Klassik, Pop und Film (das Lied vom Tod darf nie fehlen!).

Man sieht, dass ich von der Klassik komme, merkt aber sehr schnell, dass hier gelacht werden darf, dass Musik einfach Klangrausch sein kann und dass die "Grenze" zwischen U- und E-Musik uninteressant ist.“

St. Schrader, Bremen, Oktober 2018

 Auf youtube stehen ein paar Stücke:
https://www.youtube.com/watch?v=GTHv51kSNhM
https://www.youtube.com/watch?v=Vtr4QbxzsYk
https://www.youtube.com/watch?v=jfzH6lwWcx4
https://www.youtube.com/watch?v=GmqvrXI3GfE

Ein Portrait:
https://www.youtube.com/watch?v=cibcfjuamwU

 

Stephan Schrader ist Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eines der weltweit renommiertesten Orchester und bekannt dafür, aus kreativen Individualisten zu bestehen.
Künstlerischer Leiter ist seit 2004 der estnische Dirigent Paavo Järvi.
Seit 1995 ist Stephan hier Mitglied, hat mit den meisten Kollegen in verschiedenen Kammermusikformationen gespielt und engagiert sich besonders für die pädagogischen Projekte des “Zukunftslabors”.

mehr über Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

 

Presse:

»Stephan is unique. A musician of warmth, honesty, integrity, of infectious curiosity and enormous generosity, he is equally at home on the great stages of the World as he is in a school classroom, jamming with some kids!« Alexander Shelley, Dirigent

»Schier unbegrenzte Einfälle« Martin Roth, SWR

Eintritt: Vorverkauf: 12 € / Tageskasse: 15 € / Schüler: 5 €

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SEHEN SIE Polaroids & Collagen, Ausstellung
Feb
17
3:00 PM15:00

SEHEN SIE Polaroids & Collagen, Ausstellung

SEHEN SIE Polaroids & Collagen

Jacqueline Majumders Polaroids sind Universen, etwas Magisches wohnt ihnen inne. Sie verändern den Blick, geben Auskunft von Erde.

www.polaroidsundpoesie.de

Carsten Schneiders Zeitungscollagen sind einzigartig in Ausdruck, Form und Konsequenz. Sie gehören zu den bedeutendsten Werken zeitgenössischer Collagenkunst in Europa.

www.carstenschneider-kunst.de

 

Eröffnung:       Sonntag, 17. Feb.  2019 / 15 Uhr

Programm:     

Lesung: Jacqueline Majumder (Lyrik) begleitet am

Flügel von Vicky Rutschmann-Will.

Rede:               Jan Scheffler / Fotograf, Lithograf

Begrüßung: Jörg Zieprig, Klosterscheune Zehdenick

Programmdauer ca. 60 Minuten

Finissage: Sonntag, 17. März 2019, 16 Uhr

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„MOHAMED UND ANNA“   Eine muslimisch – jüdische  Geschichte, Film im Gespräch
Jan
25
10:00 AM10:00

„MOHAMED UND ANNA“ Eine muslimisch – jüdische Geschichte, Film im Gespräch

MOHAMED UND ANNA

Am Vorabend  des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus in Deutschland – 27. Januar 2019!

Das Jüdische Film Festival Berlin & Brandenburg zeigt und diskutiert in Zusammenarbeit mit der Klosterscheune Zehdenick, mit Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 8 und Erwachsenen (abends) am 25. Januar 2019 den Dokumentarfilm Mohamed und Anna.

2017 / Dokumentarfilm / 45 min.

Erscheinungsdatum: 10. Juli 2017 (Ersterscheinung),

Regisseurin: Taliya Finkel, Besetzung: Ronen Steinke

Produzenten: Taliya Finkel, Petra Adick,

www.eafilm-berlin.de

 

»Mohamed und Anna« erzählt die Geschichte dieser abenteuerlichen Rettung. Der Film handelt von Mut, Einfallsreichtum, Mitmenschlichkeit und Hoffnung in einer Zeit des Hasses. Er macht neugierig und weckt bei Schülerinnen und Schülern Fragen und schafft Diskussionsraum, um Unverständliches aufzuklären, die Vergangenheit aufzuarbeiten und (auch heutigen) Antisemitismus zu hinterfragen.
In Anwesenheit Gäste zum Thema… Bitte Tagespresse beachten. Moderation: Elise Lein (Produzentin)

Laut einer aktuellen Umfrage der Körber-Stiftung wissen 40 Prozent der Oberschülerinnen und -schüler in Deutschland nichts mit dem Begriff »Auschwitz« anzufangen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie junge Menschen künftig ihre politische Verantwortung für Deutschlands Geschichte begreifen und welche Möglichkeiten Pädagogik hat, um antisemitischen Einstellungen entgegenzuwirken.
Der Dokumentarfilm »Mohamed und Anna« der israelischen Regisseurin Talya Finkel kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten - weil er emotionale Berührungspunkte schafft und sich junge Menschen mit den Protagonisten des Films auch heute identifizieren können.
Der ägyptische Arzt Mohamed Helmy riskierte während der Nazizeit sein Leben, als er 1941 in Berlin die 17-jährige Jüdin Anna Boros aufnahm. Er beschützte sie und ihre Familie bis Kriegsende 1945 vor der drohenden Deportation und rettete damit vier Menschen das Leben. Mehr als 70 Jahre später wurde Mohamed Helmy von der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem mit dem Titel »Gerechter unter den Völkern« geehrt - als bislang einziger Araber. 

Nach dem Krieg zog Anna in die USA und bekam drei Kinder. Mit ihrem Retter blieb sie in Kontakt und besuchte Dr. Helmy mehrmals in Berlin.

Pädagogisches Schulmaterial finden Sie bitte zum Film detailliert unter www.mohamed-und-anna.de.

In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Film Festival Berlin & Brandenburg, der Deutschen Gesellschaft e.V. und dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung wurde der Film an 10.000 Schulen der Bundesrepublik mit Begleitmaterial für LehrerInnen versendet 

Eine Veranstaltung In freundlicher Zusammenarbeit und Unterstützung des Jüdische Film Festival Berlin & Brandenburg Nicola Galliner, Petra Palmer und Elise Lein von e&a film berlin GmbH. www.jfbb.de

www.fes.de/Potsdam     

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BASS MEETS HARP: Lisa Wulff & Miroslava Stareychinska: Moderne Klassik, Weltmusik, Jazz
Jan
20
4:00 PM16:00

BASS MEETS HARP: Lisa Wulff & Miroslava Stareychinska: Moderne Klassik, Weltmusik, Jazz

BASS MEETS HARP

Bass meetsHarp, beschreibt die Begegnung der bulgarischen Harfenistin Miroslava Stareychinska und der Bassistin Lisa Wulff, die sich auf einer Tour mit Nils Landgren im März 2016 ereignete. Nachdem die Musikerinnen beschlossen hatten ein Duo zu gründen, entstand nach kurzer Zeit ein vielseitiges Programm aus Eigenkompositionen beider Bandmitglieder sowie speziell für diese Besetzung arrangierten Jazzstandards. Die Klangwelt der Harfe, die nicht üblicherweise im Jazz vorkommt, eröffnet dem Bassspiel ganz neue Möglichkeiten und lässt ein buntes Programm von sphärischen Klängen, polyphonen Melodien bis hin zu percussiven Grooves entstehen.

LISA WULFF gewann 2016 Jahr mit ihrem Quartett den Jazz Baltica Förderpreis und brachte im Zuge dessen ihr erstes Album „Encounters“ heraus. 2017 war das Debüt Album „Encounters“ für den ECHO Jazz nominiert. Neben ihren eigenen Bands und Projekten ist Lisa Wulff am E-Bass, wie auch am Kontrabass regelmäßig bei der NDR Bigband zu hören oder zusammen mit Musikern wie Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Christof Lauer oder Rolf Kühn auf der Bühne zu erleben. Das neuste Projekt der umtriebigen Bassistin aus Hamburg ist BASS MEETS HARP das im Berliner b-flat Primäre feiert.

 

Vorverkauf: 12 € / Tageskasse: 14 € / Schüler: 8 €

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Solo Piano Konzert mit  VLADIMIR VALDIVIA   Peru / Klassik
Jan
13
4:00 PM16:00

Solo Piano Konzert mit VLADIMIR VALDIVIA Peru / Klassik

VLADIMIR VALDIVIA

1970 in Lima/Peru geboren, begann Vladimir Valdivia im Alter von 5 Jahren seine musikalischen Studien am Conservatorio Nacional de Musica in Lima. Früh schon gab er in Peru, Ecuador, Chile, Bolivien und Brasilien Konzerte und spielte als Solist mit mehreren Orchestern zusammen. 1988 schloß er sein Studium in Lima mit dem Diplom ab und bekam die Goldmedaille mit Auszeichnung.
1989 kam Vladimir Valdivia erstmals nach Deutschland. Hier wurde er in die Meisterklasse von Prof. Ludwig Hoffmann an der Münchner Musikhochschule aufgenommen. 1990 gewann er ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. 1991 ging er bei einem Wettbewerb für Rundfunkaufnahmen des Bayerischen Rundfunks und Hessischen Rundfunks als Sieger hervor.

Vladimir Valdivia hat Meisterkurse bei Vladimir Krainiev, Bruno Leonardo Gelber und Jerome Rose besucht. Er hat als Solist mit den Münchner Jungen Philharmoniker, den Münchner Symphoniker, dem Collegium Musicum Bonn, den Prager Symphoniker, dem Karlsbad Symphonie-Orchester, dem Georgischen Kammerorchester und dem Symphonie-Orchester in Kamakura und Kyoto (Japan) musiziert.
Seit 1990 gab Vladimir Valdivia mit großem Erfolg zahlreiche Konzerte in Deutschland (Berliner Philharmonie, Stuttgarter Liederhalle, Münchner Herkulessaal), Österreich, der Schweiz, Italien (Musikfestival in Sorrento), Frankreich, Tschechien (Dvorak Hall in Prag), Ungarn (Franz Liszt Museum in Budapest), Spanien, Schweden (Musikfestival in Stockholm), Japan, USA, Südafrika (University of Pretoria, University of Johannesburg) und Südamerika.

Vorverkauf: 10 € / Tageskasse: 13 € / Schüler: 8 €

 

SAINT-SAENS, Konzert Nr.2

TCHAIKOWSKY, Konzert Nr.1

FRANCK, Symphonische Variationen

RACHMANINOV, Konzert Nr.2, Paganini Rhapsodie Op.43

RAVEL, Konzert G-Dur

PROKOFIEV, Konzert Nr.3

BARTOK, Konzert Nr.3

GERSHWIN, Concert in F

 

www.vladimir-valdivia.de

REPERTOIRE:

HAYDN, Konzert D-Dur

BEETHOVEN, Konzert Nr.3, Konzert Nr.4, Konzert Nr.5, Chorphantasie Op.80

WEBER, Konzertstück Op.79

MENDELSSOHN, Konzert Nr.1

CHOPIN, Konzert Nr.1, Konzert Nr.2

SCHUMANN, Konzert Op.54

LISZT, Konzert Nr.1, Konzert Nr.2, Ungarische Fantasie

BRAHMS, Konzert Nr.1

GRIEG, Konzert Op.16

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STEFAN STÖSSEL / ERNTE / Ausstellung Malerei, Grafik, Unikatdruck, Leipzig
Nov
11
to Jan 27

STEFAN STÖSSEL / ERNTE / Ausstellung Malerei, Grafik, Unikatdruck, Leipzig

STEFAN STÖSSEL

1970                      geboren in Bad Salzungen, Thüringen

1998                      1991 – 1998 Studium an der HGB;

1998                     Diplom für Malerei/Grafik bei Prof. Arno Rink

2003                     2000 -2003 Meisterschüler bei Prof. Astrid Klein / HGB Leipzig

2005                      2005 – 2008 Assistent von Prof. Neo Rauch / HGB Leipzig               

                                                                                        

                               lebt und arbeitet in Leipzig

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