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SPREEWALDSAGA

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SPREEWALDSAGA - Leben auf der Kippe zwischen Idyll und Grube.

Der Bildhauer Hans-Georg Wagner im Porträt.

Ein Film von Donald Saischowa (2013) - Filmdauer: ca. 65 min.

Der Film porträtiert den Cottbuser Holzbildhauer Hans-Georg Wagner, seine Kunst, seine Erkenntnisse von und in seiner Lausitzer Heimat zwischen Kulturlandschaft und Energiestandort.
2012 erhielt der Künstler den Brandenburgischen Kunstpreis und den Auftrag zur Schaffung einer überlebensgroßen Holzskulptur für die Spree Aue bei Cottbus. Diese thematisiert die wendische Sage von der Entstehung des Spreewaldes.
Wagner lebt, denkt und arbeitet wie er selbst niederschrieb „auf der Kippe, genau zwischen Idyll und Grube. Ohne dieses Spannungsfeld würde es mich als Künstler so nicht geben“. Idyll und Grube, Spreewald und Braunkohletagebau, dramatische Landschaften in der Niederlausitz. Diese zeigt der Film im Kontext zu künstlerischen Arbeiten Wagners. Neben der Holzbildhauerei und dem Schaffen grafischer Werke nutzt der Künstler das geschriebene Wort, um sich mitzuteilen. Aus der Verbindung von gefilmtem Material und Auszügen aus Reden und Aufsätzen Wagners entsteht eine ganz eigenwillige Filmdramaturgie.

Dabei ist ein subtiles Porträt eines fest in seiner Heimat verankerten Künstlers entstanden, der gleichzeitig weit darüber hinaus wahrgenommen wird.
Für den Film kam ein besonderes und aufwändiges Verfahren zum Einsatz: Stereoskopie. „Spreewaldsaga“ ist der erste deutsche 3D-Film über einen bildenden Künstler überhaupt.
Sprecher: Michael Prelle | Musik: Lopazz, Detlef Kobjela | Drehbuch, Kamera, Schnitt, Regie: Donald Saischowa | Produktion: DOSFILM

SPREEWALDSAGA ist ein Künstlerporträt und ein Heimatfilm zugleich.

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Eine Veranstaltung in Vorbereitung unserer Veranstaltungsreihe zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 1989.

 

 

 

Vorverkauf: 3 € / Tageskasse: 5 € / Schüler: 1 €