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Zehdenick im Film: Die Brücke (Defa, 1949)

  • Klosterscheune Zehdenick 1 Domänenweg Zehdenick, BB, 16792 Deutschland (Karte)

Ein Teil der Außenaufnahmen entstanden in Zehdenick!

Deutschland, 1949, 85 Min, Regie: Arthur Pohl

Flüchtlinge kommen nach Mitteldeutschland, wo sie von den Bewohnern beargwöhnt werden. Einzige Verbindung zwischen ihrem Lager und der Stadt ist eine Holzbrücke. Erst als ein verheerendes Feuer in der Stadt wütet, können die Neuen durch ihren selbstlosen Einsatz Anerkennung erlangen. Leidenschaftliche Dreiecksgeschichte vor historischem Hintergrund der Nachkriegszeit in einem frühen DEFA-Film.

Flüchtlinge kommen in eine Stadt in Mitteldeutschland, wo sie beargwöhnt werden. Einzige Verbindung zwischen ihrem Lager und der Stadt ist eine Holzbrücke - Symbol für die Zerbrechlichkeit der Beziehung. Erfahrungen von Vertreibung und Flucht werden ebenso drastisch formuliert wie die Ablehnung der Alteingesessen. Erst als ein verheerendes Feuer in der Stadt wütet, können die Neuankömmlinge durch ihren selbstlosen Einsatz Anerkennung erlangen.

Dieser Film – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Werk von Bernhard Wicki – behandelt die Umsiedler-Problematik anhand einer leidenschaftlichen Dreiecksgeschichte.

(FilmFestival Cottbus)

Eintritt 8€

Frühere Events: 2. Mai
Comic-Lesung: Captain Berlin
Späteres Event: 9. Mai
Lesung und Gespräch: Lutz Rathenow